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Keine Tore im Westduell

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(dpa). Champions-League-Kandidat Bayer Leverkusen ist im Westduell beim VfL Bochum nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane trennte sich am Sonntag in einer ausgeglichenen Partie 0:0 vom Revierclub. Die Rheinländer bleiben allerdings auch ohne Sieg Tabellendritter und haben die Qualifikation für die Königsklasse weiter selbst in der Hand.

Ein Elfmetertor von Moussa Diaby in der 65. Minute zählte nicht, weil der 22 Jahre alte Leverkusener bei der Ausführung ausrutschte und sich selbst anschoss.

»Schade, dass wir etwas ungefährlich blieben in der Offensive. Wir waren nach meinem Geschmack zu effektivlos. Wir haben es versucht, die Verteidigungslinie von Bochum hat es auch gut gemacht. Aus unserer Perspektive ist es etwas zu wenig«, räumte Leverkusens Keeper Lukas Hradecky bei DAZN ein und Robert Andrich ergänzte: »In den gefährlichen Räumen waren wir nicht zielstrebig genug, hatten nicht den Killerinstinkt.«

Bochum machte im ersten Heimspiel seit der wegen eines Becherwurfs abgebrochenen Partie gegen Borussia Mönchengladbach vor 25 000 Zuschauern im Ruhrstadion einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt. Mit nun zehn Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz kann der Aufsteiger wohl für ein weiteres Jahr in der Fußball-Bundesliga planen.

Dazu gab Stürmer Simon Zoller nach einem vor sieben Monaten erlittenen Kreuzbandriss sein umjubeltes Comeback. »Den Punkt haben wir uns verdient. Es waren lange sieben Monate. Ich bin glücklich, wieder zurück zu sein«, sagte Zoller.

Mit einem großen Plakat »Sieg oder Becherwurf« nahmen die Leverkusener Fans noch einmal Bezug auf den Skandal am 18. März. Der VfL hat zusätzliche Videotechnik installiert, um potenzielle Täter in Zukunft schnell zu überführen.

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