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Friedrich dominiert

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Bob: Zwei Starts, zwei Siege: Francesco Friedrich machte beim Bob-Weltcup-Auftakt im kanadischen Whistler dort weiter, wo er im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Peking aufgehört hatte. Sowohl im Zweier mit Alexander Schüller als auch im großen Schlitten mit Thorsten Margis, Candy Bauer und Schüller war er nicht zu bezwingen. Im Zweier kam Johannes Lochner mit Erec Bruckert auf Rang drei.

Einen weiteren deutschen Sieg fuhren Kim Kalicki und Anabel Galander im Frauen-Zweier ein.

Auf der schnellen Bahn in Whistler stürzten nahezu alle deutschen Bobs im Training, im Monobob der Frauen erwischte es dann auch die in Führung liegende Laura Nolte. Und Christoph Hafer konnte zum zweiten Vierer-Durchgang gar nicht mehr antreten. Nach einem Versagen der Bremse schoss sein Schlitten im Ziel des ersten Laufes durch alle Absperrvorrichtungen und wurde so demoliert, dass er nicht mehr rechtzeitig repariert werden konnte.

Skilanglauf: Olympiasiegerin Katharina Hennig sehnte sich nach ihrem erfolgreichen Saisonstart nach Entspannung. »Jetzt heißt es erstmal erholen«, sagte die 26-Jährige nach ihrem 13. Platz im Verfolgungsrennen über 20 Kilometer. Wie erwartet konnte Hennig am Sonntag nicht mehr glänzen, das war ihr aber tags zuvor gelungen. Mit Platz drei über zehn Kilometer in der klassischen Technik war Hennig glücklich. Eine Corona-Infektion im Oktober hatte sie nicht nachhaltig aus dem Tritt gebracht. Die Siege gingen allesamt an die Schwedinnen.

Auch die deutschen Männer überzeugten: Nach Janosch Brugger (Schluchsee) als Achter im Zehner erreichte Friedrich Moch (Isny) als Neunter im Verfolger ebenfalls die Top 10. Nicht zu schlagen: Norwegens Dominator Johannes Hösflot Kläbo, der von Freitag bis Sonntag seine Weltcupsiege 49 bis 51 feierte.

Eiskunstlauf: Die deutschen Paarläufer Alisa Efimova/Ruben Blommaert haben beim Grand Prix im finnischen Espoo den zweiten Platz erreicht. Mit ihrer starken Kür am Samstag konnten sich die Oberstdorfer mit 170,75 Punkten noch um zwei Ränge verbessern, nachdem sie im Kurzprogramm Vierte geworden waren. Es gewannen die Italiener Rebecca Ghilardi/Filippo Ambrosini (189,74). DPA

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