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Zieht HSG freiwillig zurück?

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Gedern/Nidda (flo). Jetzt wird’s ernst für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda: Am kommenden Wochenende startet die Abstiegsrunde um den Klassenerhalt in der 3. Liga. Das aber gerät fast zur Nebensache. Denn die Wetterauerinnen spielen mit dem Gedanken, sich aufgrund der Hallensituation freiwillig aus dieser Spielklasse zurückzuziehen.

Abstiegsrunde beginnt am 1. Mai

Die Mannschaft von Trainer Christian Breiler wird das erste ihrer sechs Spiele in der Abstiegsrunde auswärts bestreiten: Am 1. Mai (16.30 Uhr) ist die Spielgemeinschaft bei der Ibbenbürener Spielvereinigung zu Gast. Am darauffolgenden Samstag hat man in Konradsdorf den Königsborner SV zu Gast. Das letzte Hinspiel steht für Gedern/Nidda am 14. Mai bei der PSV Recklinghausen an.

Die Rückrunde beginnt am 21. Mai gegen Ibbenbüren, es folgen die Begegnungen in Königsborn (28. Mai) und gegen Recklinghausen (4. Juni).

Turbulent geht es dieser Tage aber vor allem abseits des Parketts zu: Bis zum 15. Mai müssen die Clubs für die neue Drittliga-Saison melden. Die HSG Gedern/Nidda hat das bisher nicht gemacht - ob sie es noch macht, ist offen.

Dass in Nidda keine Halle zur Verfügung steht, bereitet dem Verein massive Sorgen. Beim Wetteraukreis hat HSG-Vorsitzender Martin Schindler eine Perspektive erfragt, doch, so hieß es aus Friedberg, diese könne man nicht geben.

»Wir werden nächste vereinsintern beraten, ob wir unsere Damenmannschaft aus der 3. Liga zurückziehen müssen. Der Krieg in der Ukraine wird sicher noch länger dauern. Wir müssen Vorbereitung und Heimspiele planen, den Spielerinnen eine ehrliche Perspektive aufzeigen. Dies ist ohne Sporthalle aus meiner Sicht weder organisatorisch noch finanziell möglich«, erklärte Schindler am Wochenende auf Anfrage. Diese Problematik betreffe im Übrigen auch alle anderen HSG-Teams und den TV Nidda.

Unterdessen wurde die nicht mehr ausgetragene Hauptrunden-Partie gegen Bayer Leverkusen II vom Deutschen Handballbund noch immer nicht mit einer Wertung versehen.

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