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Wetzlar will Negativserie beenden

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Wetzlar (ra). Der Kontrahent heißt nicht mehr SC Magdeburg oder THW Kiel. Für Handball-Bundesligist HSG Wetzlar gilt es am 1. Mai beim Tabellen-14. TSV Hannover-Burgdorf die Serie von fünf sieglosen Spielen zu durchbrechen und damit für eine grün-weiße Frühjahrsbelebung zu sorgen. Sicher, 29:25-Punkte und Tabellenplatz sieben nach 27 Spieltagen sind noch immer überdurchnittlich.

So langsam aber nagen die Sieglos-Spiele der vergangenen beiden Monate - der letzte Erfolg datiert vom 27. Februar mit dem 30:27 bei den Rhein-Neckar Löwen - am Selbstbewusstsein der Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar. So langsam verblassen durch die Sieglos-Serie der letzten fünf Partien die guten Eindrücke der ersten 22. Saison-Spieltage mit bis dahin sagenhaften 28:16-Punkten und die im grün-weißen Herbstgutachten noch berechtigt ausgewiesenen Europapokal-Hoffnungen. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke ist deshalb fest gewillt, nach den jüngst erwartbaren Niederlagen gegen den SC Magdeburg und beim THW Kiel am morgigen Sonntag bei der TSV Hannover-Burgdorf (16.05 Uhr, live auf Sky) das Ruder wieder herumzureißen und die Frühjahrbelebung in eigener Sache einzuleiten. Aber Achtung: Zwar sind die Niedersachsen als Tabellen-14. nicht mit den beiden Topteams aus Magdeburg und Kiel zu vergleichen, nach der 16:38-Demontage in der Hinrunde in Wetzlar und vor dem Hintergrund des noch nicht gänzlich überstandenen Abstiegskampfes erwartet die Mittelhessen aber ein - wie sich Matschke ausdrückt - »sicher sehr emotionales und mit hohem Einsatz geführtes Spiel«. Die HSG Wetzlar möchte gerade beim Team von Neu-Trainer Christian Prokop an jene 79 Prozent (!) Wurfeffektivität heranreichen, die sie im September vor eigenem Publkium zum 38:16-Rekordsieg getrieben hat.»Unser Zielsetzung ist klar«, sagt Matschke, »wir wollen punkten. Aber das wird schwer. Das ist kein Selbstläufer.«

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