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Wetzlar hadert

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Wetzlar (sno). Trotz einer Sechs-Tore-Führung in der zweiten Hälfte bleibt es dabei: Die HSG Wetzlar kann beim TBV Lemgo nicht gewinnen. Der mittelhessische Handball-Bundesligist hadert nach dem 27:29 mit dem Spielverlauf, blickt aber optimistisch in die Zukunft.

Als Wetzlars Ole Forsell Schefvert in der 36. Minute einen Pass abfangen und zum 20:14 ins leere Lemgoer Tor werfen konnte, sprach alles für den ersten Sieg der HSG in Lemgo überhaupt. Trotz eines Sechs-Tore-Vorsprungs heißt es am Ende 27:29 (16:13) aus mittelhessischer Sicht - die Grün-Weißen geben einen sicher geglaubten Auswärtssieg in Hälfte zwei aus der Hand. Ein 9:1-Lauf der Hausherren brachte Mitte des zweiten Durchgangs die Wende. Damit verpasst es Wetzlar, Platz fünf vor den ebenfalls unterlegenen Hessen aus Melsungen zu festigen. Etwas ratlos stand so auch HSG-Rechtsaußen Lars Weißgerber, der mit acht Treffern seinen persönlichen Bundesliga-Rekord aufstellte, nach der Niederlage auf dem Parkett: »Mir wäre ein Sieg der gesamten Mannschaft lieber gewesen. Unsere erste Halbzeit war im Grunde überragend. Da müssen wir nur mit mehr als drei Toren Vorsprung in die Kabine gehen.«

Die Serie von drei ungeschlagenen Partien in Folge ist damit dahin - weiter geht’s am 26. März mit einem Heimspiel gegen den Bergischen HC. Lars Weißgerber gab sich am Sonntag trotz der bitteren Niederlage hinsichtlich der näheren Zukunft schnell kämpferisch: »Wir werden immer weitermachen« - mit der Leistung der ersten 40 Minuten dürften zügig wieder Siege folgen.

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