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Werner wirft das Handtuch

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Christoph Werner ist nicht mehr Trainer in Oberau. © Red

Gruppenligist Sportfreunde Oberau strebt interne Trainerlösung an.

Oberau (jore). Die Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost vermeldet den nächsten Trainerwechsel. Am Tag nach der bitteren 1:3-Derbyniederlage beim Tabellenschlusslicht SC Viktoria Nidda hat Oberaus Coach Christoph Werner sein Amt bei den Grün-Weißen mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt.

»Christoph hat mich am heutigen Freitagmorgen über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt«, teilte Oberaus Spielausschusschef Peter Kuhl mit. Am gestrigen frühen Abend kam dann auch die Bestätigung von Werner, der von keiner einfachen Entscheidung sprach.

»Nachdem ich noch mal eine Nacht drüber geschlafen habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Schritt der richtige ist«.

Er wolle mit seinem frühzeitigen Ausstieg auch die Mannschaft noch einmal wachrütteln. »Natürlich wurde am Donnerstag ein ganz wichtiges Spiel verloren. Und dennoch ist im Fußball vieles möglich, weshalb man die Mannschaft auch noch nicht abschreiben sollte«, führte Werner aus.

Im Büdinger Kreispokal stehen die Grün-Weißen im Halbfinale. Eine erfolgreiche Titelverteidigung ist also noch möglich, weshalb man diese Saison in Oberau dann auch längst noch nicht abhaken muss. »Ich werde der Mannschaft auch weiterhin alle Daumen drücken«, führte Werner abschließend aus.

Nach der frühzeitigen Trennung von Coach Mario Anthis hatte Werner die Oberauer Mannschaft im September letzten Jahres übernommen und wäre am Saisonende ohnehin bei den Grün-Weißen ausgeschieden.

Da mit Daniel Böhmer, derzeitiger Coach des FC Erlensee II, der Trainer der Sportfreunde für die kommende Saison bereits feststeht, klingt es logisch wenn Kuhl für die Restsaison jetzt an einer internen Lösung bastelt. »Wie diese aussehen wird, kann ich aktuell aber nicht sagen«, teilte Kuhl abschließend mit.

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