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Vom Trainer zum Sportlichen Leiter

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Timo Schneider (links) hört als Trainer bei der FSG Altenstadt auf. © Achim Senzel

Timo Schneider sucht bei der FSG Altenstadt seinen Nachfolger.

Altenstadt (fsr). Timo Schneider wird nach Saisonende nach vier Jahren sein Traineramt beim Fußball-Kreisoberligisten FSG Altenstadt abgeben. Der 37-Jährige geht seinem Heimatverein jedoch nicht verloren, sondern wechselt auf die Position des Sportlichen Leiters. Auch als aktiver Spieler wird der Offensivakteur weiterhin seine Schuhe für die FSG schnüren.

Die erste wichtige Amtshandlung als künftiger Sportchef übernimmt Schneider bereits jetzt: Es gilt den passenden Trainer-Nachfolger zu finden. »In den vergangenen Wochen ist die Entscheidung in mir gereift, dass ich eine Pause als Trainer einlegen möchte und den Rest meiner aktiven Laufbahn nur noch als reiner Spieler auf dem Feld stehen möchte«, sagt der selbstständige Schornsteinfegermeister und Energieberater. Berufliche und familiäre Gründe seien mit ausschlaggebend für seine Entscheidung gewesen. »Ich möchte ein wenig aus der Verantwortung des fußballerischen Tagesgeschäfts heraus, das mental zuletzt auch sehr anstrengend war«, so Schneider.

Neun Jahre am Stück fungierte der frühere Gruppenligaspieler des SC Viktoria Nidda im Fußballkreis Büdingen als spielender Coach. Die erste Station des lizenzierten Übungsleiters war die SG Usenborn/Bergheim, die er fünf Spielzeiten betreute und in dieser Zeit von der Kreisliga B bis in die Kreisoberliga führte. Es folgte der Wechsel nach Altenstadt - und auch mit seinem Heimatverein stieg Timo Schneider in die Kreisoberliga Büdingen auf. Natürlich möchte der scheidende Trainer seinem Nachfolger das Team auch in dieser Spielklasse übergeben. »Der Klassenerhalt ist bis zum Rundenende unser großes Ziel«, erzählt Schneider. Derzeit stehen die in diesem Jahr bislang sieglos gebliebenen Altenstädter mit 19 Punkten knapp über dem Strich. Am vergangenen Sonntag gelang aber immerhin ein 1:1 gegen das Spitzenteam des SV Blau-Weiß Schotten.

Externe Lösung

Die Kaderplanung der Spielzeit 2022/23 liegt ebenso in den Händen von Timo Schneider. »Ich werde die Gespräche mit den Spielern und potenziellen Neuzugängen führen, aber Vorrang hat die Trainersuche«, so Schneider. Erste Gedankengänge gibt es bereits, Timo Schneider schwebt bei der Besetzung des Trainerstuhls eine externe Lösung vor.

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