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Volleyballer und Basketballer spielen wieder

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Stefanie Gerlach (2. von rechts) tritt mit dem VBC Büdingen zum Rückspiel in Lieblos an. © Ralph Lehmberg

Region (tfr). Während der Hessiche Tischtennis-Verband seine Saison bis zum 13. Februar wegen steigender Infektionszahlen unterbricht, greifen Hessens Basketballer und Volleyballer bereits am Wochenende wieder ins Spielgeschehen ein.

»Trotz der weiterhin angespannten Corona-Lage, besonders im Hinblick auf die neuen Virusvarianten, ist der Hessische Volleyballverband (HVV) bemüht, den Spielbetrieb weiter aufrechtzuerhalten. Die aktuell ansteigenden Infektionszahlen machen es notwendig, die Spielplanung für die restliche Saison 2021/22 etwas flexibler zu gestalten«, heißt es auf der HVV-Homepage. Mit sofortiger Wirkung können deshalb Spiele in Städten und Landkreisen, in denen die Hotspot-Regelung gilt, auch auf Wochenenden außerhalb des bisherigen Rahmenplans verlegt werden. Die Saison kann zudem über das eigentlich geplante Saisonende im März hinaus verlängert werden. Folgende Wochenend-Termine stehen zur Verfügung: 2./3. April, 9./10. April, 23./24. April und 30. April/1. Mai. Auch Spieltermine unter der Woche, etwa während der sonstigen Trainingszeiten, seien jederzeit möglich.

Der neue Spieltermin muss sich zeitlich nach dem bisherigen befinden. Der letztmögliche Spieltag für diese Saison ist der 1. Mai.

Bereits heute ab 15 Uhr im Einsatz sind die Männer aus Schotten (TGV). Sie treten in der Bezirksliga Süd beim TSV Hungen an. Die Frauenteams des VBC Büdingen bestreiten ebenfalls Auswärtsspiele. Der VBC I tritt heute ab 15 Uhr in der Bezirksliga Süd beim TV Lieblos an. Der VBC II spielt am Sonntag ab 11 Uhr in der Kreisklasse Süd bei der TSG Erlensee II.

Da der VBC mit beiden Teams im aktuellen »Corona-Hotspot« Main-Kinzig-Kreis antritt, gilt für die Partien »2G+«. Noch haben wir genügend Spielerinnen und treten am Wochenende an. Angesichts steigender Infektionszahlen gehe ich aber davon aus, dass sich bald alles erledigt hat und Mannschaften ihre Partien aufgrund zahlreicher positiver Fälle oder Quarantäne-Maßnahmen absagen müssen«, befürchtet Büdingens Spielertrainerin Sandra Ditzinger.

Der HVV behält sich ohnehin vor, »kurzfristig weitere Anpassungen« vorzunehmen. Sofern die Saison dennoch nicht abgeschlossen werden kann, bestünde die Möglichkeit, eine Wertung über die bis dahin ausgetragenen Spiele durchzuführen, so der Verband.

2G+ bei den Basketballern

Der Hessische Basketball-Verband (HBV) ist ebenfalls bemüht, den Spielbetrieb trotz der weiterhin angespannten Corona-Lage aufrechtzuerhalten und ab diesem Wochenende wieder Ligaspiele unter der Maßgabe »2G+« zu ermöglichen. Dennoch machen es die aktuell ansteigenden Infektionszahlen notwendig, die Spielplanung für die restliche Saison 2021/22 noch flexibler zu gestalten. Deshalb sind ab sofort Spieltags-Verlegungen auch auf Wochenenden außerhalb des bisherigen Rahmenplans möglich. Hierzu wird die Saison über den März hinaus bis zum 25. Mai verlängert. Von dieser Möglichkeit machen an diesem Wochenende bereits viele Mannschaften Gebrauch, so dass nur ein Rumpfprogramm ansteht.

Altenstadt auswärts am 30. Januar

Der in der Kreisliga A spielende VfL Altenstadt muss laut Spielplan ohnehin erst wieder am 30. Januar bei der SG Alzenau/Mühlheim aufs Parkett. »So können wir uns in den kommenden Tagen in Ruhe die Entwicklung anschauen. Grundsätzlich wollen wir spielen. Allerdings plädieren mehrere Vereine dafür, die Pause um drei Wochen zu verlängern und erst wieder im Februar zu spielen«, sagt Altenstadts Abteilungsleiter Wolfgang Eiselt. Im Übrigen hält der HBV bezüglich seiner Auf- und Abstiegsregelungen an der HBV-Ausschreibung 2021/22 fest. Weitere Informationen erteilt der Basketball-Verband auf seiner Homepage unter https://www.hbv-basketball.de.

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