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Viktoria Nidda meldet B-Team ab

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Tür und Tor geschlossen: Für das B-Team des SC Viktoria Nidda geht es nicht mehr zurück auf das Sportgelände, der Rückzug vom Spielbetrieb ist offiziell. © Torben Frieborg

Spieler wandern wohl nach Rodheim und Kohden ab.

Nidda (tfr). Der SC Viktoria Nidda zieht seine zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Fußball-Spielbetrieb in der Kreisliga B Büdingen (Gruppe 1) zurück. Alle noch anstehenden Partien mit Niddaer Beteiligung werden mit 3:0 für den jeweiligen Gegner gewertet.

»Ich habe die Mannschaft abgemeldet. Uns hätten für die Rückrunde nur noch vier Spieler zur Verfügung gestanden. Selbst mit großzügiger Unterstützung der Altherren-Truppe hätte das nicht funktioniert«, berichtet SC-Vorsitzende Karin Wirth auf Anfrage des Kreis-Anzeigers.

Der Grund für diese Entwicklung: Nach dem Rücktritt von Spielertrainer Serdar Seren meldeten sich mehrere Akteure ab. Seren warf vor einer Woche die Brocken hin, »weil in Nidda die Chemie zwischen der ersten und zweiten Mannschaft nicht stimmt«. Zudem fehlte ihm wegen mangelnder Trainingsbeteiligung die Motivation.

»Jetzt verlassen uns auch die Spieler, die mit Serdar zur Viktoria gekommen sind. Einige wechseln wohl zum B-Ligisten SC Teutonia Kohden, andere zum B-Ligisten VfB Rodheim/Horloff», sagt Wirth.

Die Vereinschefin ist traurig, dass sie das vor gut anderthalb Jahren «wiederbelebte« B-Team abmelden muss. »Wir haben viel Energie und auch Ablösesummen investiert. Aber irgendwie war der Wurm drin.«

Wirth hofft nach insgesamt vier Trainerwechseln in der Saison nun auf etwas mehr Ruhe. Maurice Ludwig und Johannes Herzen, die in der kommenden Runde das Spielertrainer-Duo des A-Teams bilden, sollen in erster Linie für eine bessere Zukunft sorgen.

Ob die Viktoria in der neuen Saison wieder eine zweite Mannschaft stellt, steht noch nicht fest. »Sollten wir mit der ersten Mannschaft in die Kreisoberliga absteigen, würden wir mit dem B-Team in der B-Liga Gruppe 2 immer am gleichen Ort vor der ersten Mannschaft spielen. Das würde einiges vereinfachen, weil wir dann Spieler zwischen beiden Teams hin- und herschieben könnten«, so Wirth.

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