1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Viktoria Nidda löst die SG Vulkan ab

Erstellt:

Von: Manfred Bohl

kaspor_2401_DSC_1918_250_4c
Die geehrten Spieler (stehend von links): Jochen Eckl und Steffen Klotzbücher. Sitzend: Josip Kosor und Holger Decher. © Manfred Bohl

Nidda (bol). Mit einem bis jetzt nie dagewesenen Starterfeld von insgesamt zwölf Mannschaften fand am vergangenen Sonntag in der Niddaer Sporthalle die zwölfte Ü35-Futsal-Kreismeisterschaft statt. Nach spannenden Gruppen- und Zwischenrundenspielen holte Viktoria Nidda den Titel.

In der Gruppe A setzte sich FCA Gedern AH glatt mit drei Siegen und neun Punkten als Gruppensieger durch. Die Teutonen aus Kohden wurden mit 5:1 geschlagen, die SG Fauerbach/Wallernhausen musste mit einer 1:3-Niederlage das Feld räumen und zum Abschluss wurde ein knapper 2:1 Sieg gegen die SG Rainrod/Ulfa eingefahren. Mit dieser optimalen Punktausbeute zog Gedern ungeschlagen in die Zwischenrunde ein.

Gruppenzweiter wurde die SG Fauerbach/Wallernhausen, die mit zwei Siegen und insgesamt sechs Punkten damit ebenfalls in die Zwischenrunde einzog, dabei wurde die Teutonia Kohden mit 3:1 und die SG Rainrod/Ulfa mit 3:2 besiegt. Die Gruppe B wurde vorab als »Hammergruppe« bezeichnet. Dort tummelten sich neben dem letzten Titelträger aus den Schottener Ortsteilen (SG Vulknan, noch der ehemaligen Ü35-Kreismeister Viktoria Nidda und die in Großfeld mehrmals als Pokalsieger erfolgreiche SG Wenings/Kefenrod. Als vierte Mannschaft mischt in dieser Gruppe die FSG Altenstadt mit. Durchgesetzt mit drei Siegen und der damit ebenfalls optimalen Punktausbeute wurde Nidda Gruppenerster. Die Viktoria besiegte die SG Wenings/Kefenrod mit 2:0, sowie die SG Vulkan mit 4:2 und die FSG Altenstadt mit 2:1. Mit zwei Siegen zog die SG Vulkan als Tabellenzweiter in die Zwischenrunde ein.

Neben der Niederlage gegen die Viktoria konnten die Spiele gegen die FSG Altenstadt mit 2:1 und die SG Wenings/Kefenrod 2:0 gewonnen werden.

Spannend wurde es in der Gruppe C, wo sich die SG Mo/Dau mit zwei 1:0-Siegen gegen die SG Glashütten/Geiß-Nidda und den TSV Stockheim und der 0:1-Niederlage gegen die Altersgenossen der Germania Ortenberg Platz eins eroberte. Platz zwei und damit das Weiterkommen in die Zwischenrunde entschied die SG Glashütten/Geiß-Nidda gegen die Ortenberger in der Endabrechnung mit einem mehr geschossenes Tor und jeweils sechs Punkten. Ortenberg besiegte im Nachbarschaftsderby den TSV Stockheim mit 2:0 und teilte sich mit der Glashütter SG die Punkte.

In den beiden Zwischenrundengruppen setzten die Spielgemeinschaft aus den Schottener Ortsteilen und von der Viktoria Nidda aus der »Hammergruppe B« durch und belegten jeweils den ersten Platz und erreichten damit die Endspielteilnahme.

Gruppenzweiter und damit Teilnehmer im Spiel um Platz wurden die Alemannen aus Gedern und Fauerbach/Wallernhäuser Recken. Die Gruppenplätze drei belegten die SG Mo/Dau und die SG Glashütten/Geiß-Nidda und waren damit für das Spiel um Platz fünf qualifiziert.

Holger Decher wird Torschützenkönig

Das Spiel um Platz fünf wurde nach Absprache unter beiden Mannschaften im Zehnmeterschießen ausgetragen. Hierbei hatten die Glashütter/Geiß-Niddaer das bessere Zielwasser und gewannen mit 2:0. Das Spiel um Platz drei wurde eine klare Angelegenheit für die Gelb-Schwarzen aus Gedern die ihre Gegner aus Fauerbach und Wallernhausen mit 5:1 besiegten. In einem spannenden Endspiel besiegte die Viktoria Nidda den letzten Titelträger von der SG Vulkan mit 2:0 und wird den Sportkreis Büdingen nun beim zwölften Ü35-Hessencup am 25. Februar in Grünberg vertreten.

Josip »Jolle« Kosor von der Viktoria Nidda war mit 61 Jahren der älteste aktive Spieler, ebenso stellten die neuen Kreismeister noch den besten Torwart mit Steffen Klotzbücher. Holger Decher aus Gedern konnte die Torjägerkanone entgegennehmen. Im Verlaufe des Turnieres erzielte er insgesamt sechs Treffer. Als wertvollsten Spieler des Turnieres zeichneten Manfred Bohl und Jürgen Radeck Jochen Eckl von der SG Vulkan aus.

Die Schiedsrichter Rolf Seifert (Lindheim), Jochen Weiß (Ranstadt), Oliver Bingmer (Bergheim) und Thomas Nickel (Rothenbergen) sprachen im Verlaufe der 27 Spiele zwar einige Zeitstrafen aus und zogen mehrmals den gelben Karton, aber der »Rote« konnte in der Trikottasche bleiben. Als Turnierleitung fungierten Dennis Becker, Jochen Schäfer, Holger Kraft und Carsten Awizius, weiterhin im Einsatz waren Karin Wirth, Rosi Wolf und Bärbel Kaffenberger (alle Viktoria Nidda).

kaspor_2401_DSC_1913_250_4c
So sehen Sieger aus: Der SC Viktoria Nidda holt sich den Ü35-Futsal-Titel mit einem 2:0-Finalsieg gegen Titelverteidiger SG Vulkan. © Manfred Bohl

Auch interessant