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Tür für Leonie Nowak steht offen

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Gedern/Nidda (flo). Aller guten Dinge, so sagt es der Volksmund, sind drei. Zwei Mal schon, nämlich in der Saison 2015/16 sowie von 2017 bis 2020, spielte Kreisläuferin Leonie Nowak für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda. Seitdem steht sie in Diensten des Bundesligisten SV Union Halle-Neustadt. Mittlerweile ist aber klar: Nowaks Zeit in Sachsen-Anhalt wird nach dieser Spielzeit enden.

Sonderlob

Der auslaufende Zwei-Jahres-Vertrag wird nicht verlängert, der Club von der Saale plant fortan nur noch mit zwei Kreisläuferinnen. »Leonie hat nicht lange gebraucht, um sich komplett mit den Wildcats und dem Verein zu identifizieren«, sagt Halles Sportdirektor Jan-Henning Himborn. »Die oft gewünschte Leidenschaft und Kämpfermentalität hat sie zu jedem Training und Spiel mitgebracht. Mit ihr geht nicht nur eine gute Handballerin, sondern auch ein Mensch mit großen sozialen und emphatischen Herzen.« Nowak zieht es zurück in die mittelhessische Heimat. Und sportlich? Ist das Ziel unbekannt. Keine Frage, dass die Verantwortlichen der HSG Gedern/Nidda dies aufmerksam verfolgt haben. »Wir werden den Kontakt suchen und uns mit Leonie unterhalten, das ist ganz klar«, macht der Vorsitzende Martin Schindler auf Nachfrage dieser Zeitung keinen Hehl daraus, dass man sich eine Rückkehr der 31-Jährigen gut vorstellen kann. Abgerissen war der Kontakt ohnehin nie. Daran, dass Nowak eine klare Verstärkung wäre, besteht ebenfalls kein Zweifel. Schindler sagt: »Wenn Leonie das will, dann kommt sie zu uns.« Die Tür steht also offen, um diese Liaison, die zwei Mal ziemlich gut passte, womöglich ein drittes Mal zu realisieren.

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