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Trainerwechsel beim VfR Wenings

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Matthias Haas übernimmt den VfR. © Frank Schneider

Matthias Haas beerbt im Sommer Adrian Ionescu.

Wenings. Kurz vor dem Start in die Rückrunde der Fußball-Kreisoberliga Büdingen hat der VfR Wenings wichtige Weichen für die kommende Saison gestellt. Matthias Haas wird ab Juli als verantwortlicher Trainer des VfR fungieren und somit Nachfolger von Adrian Ionescu, der in den vergangenen vier Spielzeiten die Grün-Weißen als Spielertrainer anleitete. »Wir waren mit der Arbeit von Adrian sehr zufrieden, sind aber der Meinung, dass nun die Zeit für eine Veränderung und für neue Impulse gekommen ist«, erklärt der VfR-Vorsitzende Stephan Wiegers.

Mit dem 35-jährigen Haas setzt der Kreisoberligist abermals auf eine interne Lösung. Aktuell trainiert der künftige Erstmannschaftscoach die A-Junioren der JSG Kefenrod. »Wir wollen auch künftig auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich setzen und zudem die erste und zweite Mannschaft noch enger verzahnen. Dafür sehen wir Matthias als idealen Mann an«, so Wiegers. Dass Matthias Haas sich im Verein bestens auskennt und ihm die vorhandenen Strukturen vertraut sind, habe laut Wiegers schließlich den Ausschlag gegeben. »Wir haben intern auch über eine externe Trainerlösung diskutiert, haben uns dann aber für diesen Weg entschieden«, berichtet der Vereinschef. Matthias Haas spielt seit drei Jahren für den VfR und war davor für den SV Seemental und Alemannia Gedern aktiv. Die eigene Karriere wird Haas im Sommer beenden und dann als reiner Trainer tätig sein.

Ionescus Zukunft nicht geklärt

»Ein Spielertrainer-Engagement kam für Matthias nicht infrage. Er will sich auf seine Aufgabe als Trainer konzentrieren und wird zeitnah auch einen Lizenzlehrgang absolvieren«, erzählt Wiegers. Ob Adrian Ionescu dem VfR als Spieler erhalten bleibt, ist noch ungewiss. »Natürlich würden wir uns darüber freuen, doch wir hätten aber auch Verständnis, wenn Adrian eine andere Herausforderung als Trainer annehmen möchte«, so Wiegers.

In der verbleibenden Rückrunde geht es zunächst darum, den aktuellen achten Tabellenplatz möglichst noch zu verbessern. In der Vorrunde der Kreisoberliga Büdingen zählte das Coronavirus zu den härtesten Gegnern des VfR. Mehrfach fielen positiv getestete Akteure aus, am gegen Ende der Vorrunde verloren die personell geschwächten Grün-Weißen den Anschluss an die Spitzengruppe. Jetzt, personell etwas besser aufgestellt, soll es beim ehemaligen Gruppenligisten wieder besser laufen. Der ordentliche Pokalauftritt gegen den Gruppenligisten Alemannia Gedern (0:1) dokumentierte die Konkurrenzfähigkeit der Ionescu-Elf. Platz acht war und ist nicht der Anspruch der Weningser Fußballer, denn die Qualität für einen Spitzenrang ist im Kader des VfR vorhanden. Ausnahmekicker wie Constantin Toba oder Darius Rogozinaru sorgen für geballte Offensivgefahr. Auch in der kommenden Saison möchte der VfR eine schlagkräftige Truppe in der Kreisoberliga stellen und sich trotz vermutlich starker Konkurrenz mit seinem neuen Team und Neu-Trainer Matthias Haas in der vorderen Tabellenhälfte etablieren.

Frank Schneider

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