Tischtennis-Verband erstellt Fahrplan mit Eckdaten

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NIDDA - (zk). Wie geht es mit dem Spielbetrieb weiter? Das Präsidium des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) hat dazu einen Fahrplan mit zwei Eckdaten beschlossen, um allen Vereinen Planungssicherheit geben zu können:

• Der Start zur Weiterführung der Einfachrunde muss am 15. März gewährleistet sein.

• Der Trainingsbetrieb muss spätestens am 8. März möglich sein.

Diese Termine sind freilich abhängig von der Verordnung der Hessischen Landesregierung, die nach dem 14. Februar gültig ist. Ist der Trainings- und Spielbetrieb zu den oben genannten Daten, aufgrund der geltenden Verordnungen hessenweit nicht möglich, wird das Präsidium des HTTV als Entscheidungsgremium, Mitte Februar, folgendes beschließen:

• Die begonnene Spielzeit für weiterführende Veranstaltungen wird unter Nennung eines konkreten Datums abgebrochen.

• Der abgebrochene oder nicht begonnene Punktspielbetrieb einer Spielzeit wird für ungültig erklärt.

In den meisten Bezirken/Kreisen sind deutlich über 50 Prozent, im schlechtesten Fall sogar rund 75 Prozent der Begegnungen noch offen. Dabei gibt es stellenweise Mannschaften, die noch bis zu neun Spiele austragen müssen. Bei Betrachtung des Kalenders stehen vom 15. März bis 23. Mai genau zehn Wochen zur Verfügung. Zu beachten ist allerdings, dass die Relegation fester Bestandteil der Runde ist und am letzten Maiwochenende gespielt werden muss. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass alle Hallen in Hessen offen sind und diese auch maximal ausgelastet werden können, um die offenen Begegnungen laut Spielplan zu bewältigen. Eine Ausdehnung der Saison bis in den Juni ist aufgrund der Planungen für die Saison 2021/2022 ausgeschlossen. Der Pokalspielbetrieb wird mit Beschluss des Präsidiums vom 20. Januar auf allen Ebenen abgebrochen und für ungültig erklärt. Erhebliche Probleme sehen viele Vereine im Nachwuchsbereich aber auch im Erwachsenenbereich aufgrund der langen Trainings- und Wettkampfpause. Die Verantwortlichen sind sich dessen bewusst und arbeiten an einem entsprechenden Wettkampfangebot, für den Fall, dass die Saison nicht weitergespielt werden kann. Im Falle des Saisonabbruchs würde der Stand der Saison 2019/20 für die Vereinsmeldung herangezogen.

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