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Tapfer geschlagen

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Nora Appel (links) trifft für ihre HSG Gedern/Nidda II im Match gegen Hungen/Lich. © Ralph Lehmberg

Handball-Bezirksoberliga: Frauen der HSG Gedern/Nidda II beugen sich Favoriten HSG Hungen Lich.

Gedern/Nidda (frs). Gegen die HSG Hungen/Lich ist in der Frauenhandball-Bezirksoberliga Gießen derzeit kein Kraut gewachsen. Die HSG Gedern/Nidda II mühte sich im Gipfeltreffen nach Kräften, musste sich dem Favoriten trotz einer guten Leistung mit 20:28 beugen.

Bezirksoberliga Gießen, Frauen (Gruppe 2): HSG Gedern/Nidda II - HSG Hungen/Lich 20:28 (8:11). Schwacher Trost für das Team von Trainer Michael Chadim. Das Ergebnis liest sich deutlich freundlicher als die 12:28-Niederlage im Hinspiel. Wer weiß, ob die Handballerinnen aus Gedern und Nidda den Tabellenführer gar in Bedrängnis hätten bringen können, wenn sie den Beginn des Spiels besser gestaltet hätten.

Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und warfen sich bis zur 18. Minute einen 9:2-Vorsprung heraus. Es folgte eine gute Phase der Chadim-Truppe, die bis zur Pause den Rückstand auf 8:11 verkürzte. »Wir haben immer wieder gut mithalten können. Die Mädchen haben toll gekämpft«, lobte der Übungsleiter der HSG. Auch nach 40 gespielten Minuten war der Rückstand noch überschaubar (14:17). Dank einer geschlossen starken Abwehrarbeit und guter Paraden von Torfrau Sandra Stroh hielten die Gastgeberinnen das Ergebnis offen. Als beste Torschützin glänzte Clarissa Feth. Sieben Treffer gingen auf ihr Konto, darunter ein überaus sehenswerter Heber, erzielt von der Rechtsaußenposition. Angeführt von der erfahrenen Katja Eberhardt gab sich die Drittligareserve nicht auf. Erst in der Schlussphase zog die HSG Hungen/Lich unaufhaltsam davon und sicherte sich den verdienten Auswärtssieg.

Michael Chadim erkannte die Ausnahmestellung des Gegners in der Liga neidlos an. »Diese Mannschaft wird noch einiges erreichen. Ich traue ihnen nicht nur den Aufstieg, sondern auch eine gute Rolle in der Landesliga zu«, meinte der HSG-Übungsleiter. Aber auch die Entwicklung der eigenen Mannschaft bewertet Chadim positiv.

»Wir sind zurecht auf Platz zwei«, sagt er beim Blick auf die übrigen Ligaresultate und der Tabelle. Dass sein Team erneut gegen die Über-Mannschaft der Liga unter 30 Gegentore geblieben ist, wertet er als kleinen Erfolg. »Im gesamten gesehen war es eine Niederlage, mit der man leben kann«, so Chadim.

Schon im nächsten Match gegen die HSG Mörlen stehen die Erfolgsaussichten der HSG-Reserve wieder deutlich besser.

HSG Gedern/Nidda: Stroh; Menzel (3), Naumann, Grube (2), Unger, Feth (7), Heister (1), Eberhardt (4/2), Mautz, Berting, Hild, H. Appel (2/1), Kosor, N. Appel (1). Zuschauer: 60. Zeitstrafen: 6:4 Minuten.

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