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»Tag aus dem Kalender streichen«

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Gedern/Nidda (fsr). Zum Auftakt der Aufstiegsrunde setzte es für Bezirksoberligahandballerinnen der HSG Gedern/Nidda II eine 23:32-Niederlage bei der KSG Bieber. Das Team von Trainer Michael Chadim konnte den Ausfall einiger Stammkräfte nicht kompensieren und erwischte dazu noch eine schwache Form.

Aufstiegsrunde Bezirksoberliga Gießen, Frauen: KSG Bieber - HSG Gedern/Nidda II 32:23 (18:10) . »Diesen Tag streichen wir einfach lieber aus dem Kalender«, kommentierte Chadim zerknirscht. Ohne Helena und Nora Appel sowie Jasmin Grube, Fabienne Berting und Giuliana Blum stand die Drittliga-Reserve in der Großsporthalle Biebertal von Beginn an auf verlorenem Posten. »Mit Katharina Mautz und Ines Unger sind noch zwei Spielerinnen als Unterstützung mitgefahren. Das ist sehr lobenswert, da sie eigentlich aus wichtigen Gründen zu Hause bleiben wollten«, berichtete der HSG-Trainer.

In den ersten zehn Minuten gelang den Gästen nur der anfängliche Ausgleichstreffer durch Alica Pfaff, während Bieber siebenmal ins Schwarze traf. Der herausgeworfene Vorsprung hielt sich bis zur Pause relativ konstant (18:10). »Das Spiel spiegelte die nicht zufriedenstellende Trainingssituation wider«, lieferte Michael Chadim einen Erklärungsansatz für die sich relativ früh abzeichnende Auswärtsniederlage. Er notierte aber auch Positives: Den guten Auftritt der A-Jugendlichen Enya Appel etwa. »Sie konnte schon mal ansatzweise zeigen, dass sie in Zukunft in der Mannschaft eine große Rolle spielen wird«, so Chadim. Ebenfalls ein Lob erhaschte Torfrau Sandra Stroh, die mit einigen guten Paraden eine höhere Niederlage verhinderte. Der Fehlstart in der Anfangsphase war dennoch nicht mehr aufzuholen und so zog sich der aufgetürmte Rückstand wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Am Ende leuchtete ein deutlicher 32:23-Sieg für die KSG Bieber auf der Anzeigetafel auf. »Jetzt haben wir erst mal bis 7. Mai Zeit uns auf das Spiel in Fernwald vorzubereiten, das wir hoffentlich wieder mit der gesamten Mannschaftstärke bestreiten können«, meinte Michael Chadim.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh; Menzel (2), Naumann (1), Unger (1), E. Appel (2), Feth (2), Hild (4), A. Pfaff (8/2), Heister, Mautz (3), Kosor. Zeitstrafen: 2:4 Minuten. Z: 70.

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