1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Tabellenplatz drei fest im Visier

Erstellt: Aktualisiert:

kaspor_0202_TGV-Schotten_4c
Die Schottener TGV-Volleyballer (blaue Trikots) zeigen ihre Heimstärke und fahren zwei Siege ein. © Stefan Weil

Schotten (sw). Mit einer vollen Punkteausbeute untermauerten die Volleyballer des TGV Schotten in der Bezirksliga Süd der Region Mitte beim Heimspieltag in der Sporthalle der Vogelsbergschule ihre Ambitionen auf den dritten Tabellenplatz. Die zuvor in der Rangliste besser platzierte Mannschaft SG Rodheim IV und auch der Tabellenvorletzte TV Kesselstadt wurden mit klaren 3:

0-Siegen deutlich in die Schranken verwiesen.

TGV Schotten - SG Rodheim IV 3:0 (25:11, 25:12, 25:20). Erstmals zum Einsatz im TGV-Team kamen der 17-jährige Marvin Uhl und der 18-jährige Valerio Natalini. Beide sind Eigengewächse aus der Jugendabteilung der TGV-Volleyballer.

TGV-Youngster sofort integriert

»Sie haben sich auf Anhieb in die Mannschaft sehr gut integriert«, so Teamsprecher Vadim Reiter zu dem erfolgreichen Einstieg. Die Begegnung begann zunächst mit vorsichtigem Abtasten beider Teams. Beim Punktegleichstand von 2:2 hatte dann Ralf Christoph seinen Auftritt. Mit einer fulminanten Angabenserie, gepaart mit sehr konzentriertem Spiel der gesamten Mannschaft, brachte er sein Team auf die Erfolgsspur. Beim 16:2 war der Satz schon vorentschieden. Über das von Leon Ulm »mit Auge« herausgespielte 21:5 ging der Satz mit 25:11 deutlich an die überlegenen Gastgeber.

Ähnlich war der Verlauf im zweiten Durchgang. Dem TGV unterliefen kaum Fehler. Die Schottener waren auch hier das deutlich bessere Team. Über 9:6 wuchs der Vorsprung auf 17:8, als Marvin Uhl für Vadim Reiter auf der Stellerposition eingewechselt wurde. Nach einem schönen Angriff über Außen von Valeri Welker ging auch dieser Satz mit 25:12 auf das Habenkonto der Vogelsberger.

Zu Beginn des dritten Satzes ließ die Konzentration bei den Gastgebern etwas nach. Das nutzte Rodheim zur 4:2-Führung. Der Vorteil hielt nicht lange an. Der TGV kam schnell wieder auf Kurs und ging seinerseits mit 9:6 in Führung. Noch einmal keimte dann bei den Gästen Hoffnung auf, da die Schottener mit einer zu hohen Fehlerquote agierten. In dieser Spielphase wurde Valerio Natalini für Andreas Braun auf der Außenposition eingewechselt. Der Neuzugang sorgte gleich mit einem erfolgreichen Angriff für den Ausgleich.

Mit mehr Tempo zum Erfolg

Dadurch motiviert zogen die Gastgeber das Tempo an und erspielten sich Vorteile. Marius Reiber schloss einen Angriff über die Mitte zum 20:16 ab. Damit war die Gegenwehr der Rodheimer gebrochen. Der TGV konnte sich schließlich über den verdienten 25:20-Satzgewinn und drei wertvolle Punkte gegen den Tabellennachbarn freuen.

TGV Schotten - TV Kesselstadt 3:0 (25:15, 25:20, 25:8). Gegen den dem bisherigen Saisonverlauf nach vermeintlich schwächeren Gegner hatte der TGV den holprigeren Start. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Ole Back sorgte mit einem sehenswerten Aufsteigerangriff für die 8:7-Führung. Wenig später glänzte Libero Luka Ulm, der einen »unmöglichen Ball« zurück ins Spiel holte und so Schotten einen weiteren Punktgewinn zum 11:10 ermöglichte.

Danach war der Bann gebrochen, die Gastgeber setzten sich ab. Über 19:14 und 23:15 hieß es schließlich 25:15 auf der Anzeigetafel.

Im zweiten Satz gerieten die Schottener zunächst in Rückstand. Beim 5:7 startete Leon Ulm eine Angabenserie, die sein Team auf 10:7 nach vorne brachte. Dem ließ Valerio Natalini einen platzierten Außenangriff zum 14:12 folgen. Im weiteren Satzverlauf geriet aber mächtig Sand in das Getriebe des Schottener Angriffspiels.

Die Kesselstädter erwiesen sich aber als zuvorkommende Gäste, und schenkten dem TGV durch Eigenfehler leichte Punkte. Im Satzfinale agierten die Gastgeber wieder konzentrierter und überzeugten auch spielerisch. So gelang ihnen letztlich noch ein deutlicher Teilerfolg.

Konrad Köhlers Angabenserie

Mit Beginn des dritten Satzes kam Konrad Köhler auf das Spielfeld. Sein Einstand an diesem Tag hätte kaum besser sein können. Mit einer Serie von zehn erfolgreichen Angaben brachte er sein Team auf 11:2 in Front.

Damit war die Vorentscheidung gefallen. Der TGV konnte ständig seinen Vorsprung vergrößern, auch dank der guten Spielweise der beiden neuen jungen Spieler. Als Ole Beck über Kopf einen Angriff erfolgreich abschloss stand es bereits 21:7.

Der Satzerfolg und der zweite Dreifach-Punktgewinn ließen jetzt nicht mehr lange auf sich warten.

TGV Schotten: Ole Beck, Andreas Braun, Konrad Köhler, Marius Reiber, Leon Ulm, Valeri Welker, Luka Ulm, Ralf Christoph, Vadim Reiter, Valerio Natalini, Marvin Uhl.

Auch interessant