1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

SV Ranstadt will nächsten Titel-Schritt gehen

Erstellt: Aktualisiert:

Kreis Büdingen (fsr). Ist der SV Ranstadt in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen auf dem Weg zur Meisterschaft noch zu stoppen. Zuletzt nahm die Wolodczenko-Elf alle sich auftürmenden Hürden recht souverän und profitierte zudem von Ausrutschern der Verfolger. Am Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel beim SV Phönix Düdelsheim eine knifflige Aufgabe auf den Tabellenführer.

Die Verfolger hoffen auf Punktverluste des SVR, müssen aber selbst ihre Hausaufgaben lösen. Der KSV Eschenrod peilt im Heimspiel einen Dreier gegen die FSG Altenstadt an, während die Partie des VfB Höchst beim Eschenrod-Bezwinger FSV Dauernheim kruzfristig ausfällt. Der Tabellenvierte FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf will aus dem Verfolgerduo ein Trio machen, steht allerdings auswärts in Kefenrod vor keiner leichten Aufgabe.

VfR Wenings - SV Seemental (Samstag, 18.15 Uhr). »Wir gehen aktuell personell auf dem Zahnfleisch, das merkt man ja auch an unseren Ergebnissen«, sagt Markus Poppe, der Spielausschuss-Vorsitzende des VfR Wenings. Im zurückliegenden Heimspiel gegen den KSV Aulendiebach (1:1) verwöhnte das Team von Adrian Ionescu den eigenen Anhang nicht wirklich. Im Derby gegen den SV Seemental soll nun eine Leistungssteigerung her. »Das Hinspiel haben wir recht unglücklich 0:1 verloren, deswegen sind wir auf Wiedergutmachung aus«, ergänzt Poppe. Gleiches gilt freilich für den SV Seemental, der am vergangenen Montag beim 0:6 daheim gegen Abstiegskandidat SG Hettersroth/Burgbracht eine derbe Osterüberraschung erlebte. Das Nachbarschaftsduell in Wenings wird bereits am heutigen Samstag um 18.15 Uhr angepfiffen.

FSV Dauernheim - VfB Höchst (fällt aus). Mit breiter Brust wollte der FSV Dauernheim am Sonntag den Tabellenzweiten VfB Höchst empfangen. Daraus wird nichts. Der VfB Höchst hat fünf positive Corona-Fälle, weshalb das Spiel auf den 4. Mai verlegt wird. Noch am Donnerstagabend gelang dem FSV ein überraschender 1:0-Heimsieg gegen den KSV Eschenrod. KSV Eschenrod - FSG Altenstadt (Sonntag, 15.15 Uhr). Der KSV Eschenrod musste am Donnerstagabend eine bittere 0:1-Niederlage in Dauernheim hinnehmen und ist im Kampf um die Meisterschaft gegenüber dem SV Ranstadt in den vergangenen Wochen gehörig ins Hintertreffen geraten. Bei einem weniger absolvierten Spiel beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter schon neun Punkt. Vor dem direkten Duell in Ranstadt im Mai sollten die Vogelsberger sicher daher schadlos halten, was einen Heimsieg gegen die FSG Altenstadt voraussetzt. In der Hinrunde drehte die Elf von Frederick Ußner einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Sieg um. »Wir fahren als klarer Außenseiter nach Eschenrod, was nicht bedeutet, dass wir keine Punkte einfahren wollen«, meint FSG-Spielertrainer Timo Schneider. In der Offensive sind die Alternativen bei der FSG derzeit rar. Schneider und Torjäger Mario Riedel fallen verletzt aus.

SV Phönix Düdelsheim - SV Ranstadt (Sonntag, 15.15 Uhr). Dass der SV Phönix Düdelsheim eine talentierte Truppe hat, die an einem guten Tag jeden Gegner in der Kreisoberliga Büdingen schlagen kann, das steht außer Frage. Am Sonntag benötigt die Elf von Coach Andreas Sommer einen solchen Sahne-Tag, denn Ligaprimus SV Ranstadt reist an. Im Hinspiel siegte der SVR mit 4:1. Ranstadts Vorsitzender Gerhard Herche warnt dennoch vor den Gelb-Schwarzen. »In Düdelsheim wartet ein spielerisch wie kämpferisch starker Gegner auf uns. Wir mussten schon zuletzt gegen Kefenrod alles geben, damit die Punkte in Ranstadt geblieben sind.« Die Ausgangslage der Ranstädter hat sich durch die Patzer der Verfolger aus Höchst und Eschenrod derweil weiter verbessert. Jeder weitere Sieg bringt die Mannschaft von Spielertrainer Maciej Wolodczenko einen Schritt näher an die Gruppenliga Frankfurt Ost heran.

Düdelsheims Spielausschuss Daniel Dietrich weiß, »dass wir gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bislang ganz gut abgeschnitten haben«. Er erwartet ein intensives Spiel, »in dem wir dem Tabellenführer so gut es geht Paroli bieten wollen«.

TV Kefenrod - FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf (Sonntag, 15.15 Uhr). Trotz der klaren 0:3-Niederlage war Kefenrods Trainer Klaus Peuker mit der Leistung seiner Mannschaft im Auswärtsspiel bei Spitzenreiter SV Ranstadt einverstanden. »Ich finde wir haben eine anständige Partie abgeliefert. Das Ergebnis war etwas zu hoch, was auch daran lag, dass wir unsere Großchancen nicht genutzt haben«, blickt Peuker zurück und verweist zugleich darauf, was gegen das nächste Topteam, die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf, besser klappen muss: die Chancenverwertung. Peuker sieht die Gäste in der Favoritenrolle. »Wir wollen sie so lange wie möglich ärgern«, erklärt der Trainer, der sich freut, dass sowohl Yannick Becker als auch sein Neffe Johannes Peuker wieder in den Kader zurückkehren.

KSV Aulendiebach - SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen (Sonntag, 15.15 Uhr). Im Abstiegskampf will der KSV Aulendiebach zu Hause keine Punkte abgeben, doch mit der SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen reist die punktbeste Mannschaft der Rückrunde an. »Sie haben in diesem Jahr noch kein Spiel verloren und sind so aus dem Tabellenkeller rausgekommen. Entsprechend ist die SG für mich auch Favorit gegen uns«, meint der Aulendienbacher Spielausschussvorsitzende Leandro Theis. Chancenlos ist die Truppe von Trainer Jürgen Niedenthal nicht, zumal wenn wie zuletzt beim 1:1-Unentschieden in Wenings die Einstellung stimmt. Der am vergangenen Spieltag im Urlaub weilende Daniel Bauer steht wieder zur Verfügung und soll für Torgefahr sorgen. Theis: »Mit Blick auf die Tabelle benötigen wir natürlich jeden Punkt. Das wird allerdings sehr schwierig. Da muss am Sonntag alles passen.«

SV Blau-Weiß Schotten - Germania Ortenberg (Sonntag, 15.15 Uhr). Der Tabellensechste Blau-Weiß Schotten will gegen den etwas abgeschlagenen Tabellenletzten Germania Ortenberg nichts anbrennen lassen. An das Hinspiel hat Schottens Trainer Christoph Barschtipan keine guten Erinnerungen. »Wir hatten 12:2-Torschüsse und am Ende stand es 0:0. Das war für uns kein Highlight.« Demnach soll es am Sonntag besser laufen. »Vielleicht schießen wir seltener aufs Tor, treffen dafür aber häufiger«, scherzt der Coach. Zuletzt beim 3:3 in Dauernheim fielen den Vogelsbergern sieben Spieler aus. »Auch gegen Ortenberg sind wir nicht komplett. Ich will aber nicht jammern, denn das geht anderen Vereinen ja genauso«, findet Barschtipan. Den Aufstieg haben die Blau-Weißen längst abgehakt, ausdrudeln lassen wollen sie die Saison aber keineswegs. »Wir wollen die Runde ordentlich beenden und am Ende unter den besten fünf Team sein«, erklärt Christoph Barschtipan.

Auch interessant