1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Start völlig verschlafen

Erstellt: Aktualisiert:

Assenheim (pm). Die Rhein-Main Patriots müssen in der Skaterhockey-Bundesliga weiter auf den ersten Sieg warten. Zu Hause unterlag der Aufsteiger gegen Iserlohn nach verschlafenem Start und einem Fünf-Tore-Rückstand zur ersten Pause mit 4:9 (0:5, 3:2, 1:2). »Das ist enttäuschend. Vielleicht wollten wir gerade in der Anfangsphase zu viel und wurden kalt erwischt«, sagt Trainer Patric Pfannmüller.

Die Patriots erwischten einen denkbar schlechten Start. Die Sauerländer waren abgeklärt, zeigten sich passsicher und lagen nach einer Viertelstunde bereits mit 5:0 in Führung. Assenheim verpasste im Powerplay den Anschluss.

In eigener Unterzahl kassierten die Gastgeber zu Beginn des zweiten Abschnitt gar den sechsten Gegentreffer. Tore von Christian Unger (22.), David Lademann (32.) und Thibaut Lambert (38.) gestalteten das Resultat zur zweiten Pause etwas freundlicher.

Im Schlussdrittel zeigten sich die Patriots weiter bemüht und willig, doch fehlten Zielstrebigkeit und Kombinationsspiel, was Pfannmüller auch mit der in den letzten vier Wochen fehlenden Trainingsteilnahme begründete.

Zielstrebigkeit fehlt

»Wir konnten auf Grund der Ausfälle zu selten gemeinsam arbeiten. Dass da noch vieles holprig ist und die Abstimmung fehlt, ist nicht ungewöhnlich.«

Ben Pfeiffer brachte Assenheim auf 4:7 heran, doch fehlten den Hausherren am Ende die Kraft und der Glaube, so dass Iserlohn noch zu zwei weiteren Toren kam.

Rhein-Main Patriots: Wagner (ab 21. Bleil); Lambert (1), Wellhausen, Unger (1), Lademann (1), Pfeifer (1), Kharitonov, Schmidt, Lehtonen, Berk, Blum, Langer.

Auch interessant