Sportwoche unter der Woche: Zurück in die Zukunft

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Heute gibt es eine "Sportwoche unter der Lupe", in der nicht über das böse C-Wort geschrieben wird. Eine "Lupe" ohne Pandemie-Regeln, die unseren Drang nach Sport und Bewegung einschränken. Stattdessen blicken wir optimistisch in die Zukunft, weil beispielsweise die Amateurfußballer zurück auf die Plätze gekehrt sind.

Nach einer siebenmonatigen Zwangspause haben die meisten Vereine des Fußballkreises Büdingen das Training wieder aufgenommen. Und seit ein paar Tagen sind sogar Freundschaftsspiele erlaubt. Der nächste Schritt lässt laut Kreisfußballwart Jörg Hinterseher ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten: In naher Zukunft sollen die ersten Pflichtspiele angepfiffen werden. Pokalspielleiter Andreas Scheffler bereitet aktuell alles für die Fortsetzung der unterbrochenen Kreispokalrunde 2020/21 vor. Ab Juli geht es mit vier Achtelfinalpartien weiter. Das große Finale soll am 31. Juli auf dem Sportgelände des TSV Geiss-Nidda angepfiffen werden. Und zwar vor Zuschauern. 200 Menschen seien aktuell zugelassen. Dazu kämen noch die Genesenen, Geimpften und Kinder unter 14 Jahren. "Da sprechen wir theoretisch von 700, 800 Fans", betont Hinterseher und fährt fort: "Wir werden uns vor dem Endspiel mit den Verantwortlichen des TSV Geiss-Nidda, Bürgermeister Hans-Peter Seum und dem Ordnungsamt Nidda zusammensetzen, um abzuklären, was auf der Sportanlage des TSV möglich ist. Wir werden alles sorgfältig und vorsichtig planen." Das wäre doch was: 22 Spieler jagen dem Leder im großen Endspiel um den Büdinger Kreispokal hinterher, während die Zuschauer am Spielfeldrand Bratwurst und Bier genießen. Die Zukunft kann so schön aussehen, wenn sie uns zurück in die heile Amateurfußball-Welt führt.nIn anderen Sportarten wird ebenfalls fleißig an der Rückkehr in den Spielbetrieb gebastelt. Der Deutsche Tischtennis-Bund hat beispielsweise einen neuen Wettbewerb ins Leben gerufen. Für den "Sommer-Team-Cup", der nicht vereinsgebunden ist und dessen Austragungsort individuell bestimmt wird, sind Meldungen der mindestens aus drei Spielern bestehenden Mannschaften noch bis zum 23. Juni möglich. Die Auslosung der Gruppen erfolgt nach Leistungsklassen und unter geografischen Gesichtspunkten. Gespielt werden soll ab dem 1. Juli. Die Teams stimmen dann Zeitpunkt und Ort der Mannschaftskämpfe untereinander ab.Der Hessische Volleyball-Verband hat sich ebenfalls ein gänzlich neues Spielformat ausgedacht. "4 gegen 4" im Sand, weitgehend nach Hallenregeln: Damit wendet sich der Verband primär an die Hallenspieler und will ihnen als Ersatz für die abgesagte Wintersaison einen erleichterten Einstieg in den Beachvolleyball bieten. Der VBC Büdingen hat für diesen (in den kommenden Wochen startenden) Wettbewerb zwei Frauenmannschaften gemeldet. Aktuell wird auf dem Beachvolleyballgelände im Büdinger Freibad schon kräftig trainiert. Es bewegt sich also etwas. An vielen Orten - und in die richtige Richtung.

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