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Spitzenduo nicht aus den Augen verlieren

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Kreis Büdingen (fsr). In der Fußball-Kreisoberliga Büdingen haben etliche Vereine mit Personalproblemen zu kämpfen. Mancherorts verschärften positive Corona-Tests die Sorgen. So steht diesmal die Partie FSG Altenstadt gegen Blau-Weiß Schotten auf der Kippe. Im Kampf um die Tabellenspitze wollen der KSV Eschenrod (gegen Wenings) und der VfB Höchst (gegen Nieder-Mockstadt/Stammheim) Heimsiege feiern.

SG Hettersroth/Burgbracht - SV Phönix Düdelsheim (Sonntag, 15.15 Uhr). Die 1:5-Heimniederlage im Kellerduell-Derby gegen die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen sorgte im Lager der SG Hettersroth/Burgbracht für lange Gesichter. Schon im ersten Heimspiel gegen den VfB Höchst war die Sinner-Elf mit dem gleichen Resultat baden gegangen. »Zehn Gegentore in zwei Heimspielen ist nicht kreisoberligawürdig. Es wäre jetzt Augenwischerei, wenn wir sagen würden, dass wir das anstehende Heimspiel gegen Düdelsheim gewinnen«, spricht SG-Trainer Markus Sinner Klartext. Auch wenn er sich in der zweiten Hälfte gegen seinen Ex-Klub Wolferborn phasenweise wie in einem schlechten Film vorkam, spricht er seinem Team den Einsatzwillen nicht ab. »Mut sollte uns gegen Düdelsheim auch das gute Hinspiel machen«, sagt Sinner. Im Oktober vergangenen Jahres trennten sich beide Mannschaften 2:2 unentschieden. »Ich hoffe, dass wir einen Kader zusammenbekommen, der auch diesmal dem Gegner Paroli bieten kann«, erklärt Sinner. Da einige Stammakteure langzeitverletzt fehlen, bringen jegliche kurzfristige Ausfälle den Tabellenletzten in Schwierigkeiten. Der SVP verlor zuletzt knapp zu Hause 0:1 gegen den VfR Wenings und möchte sich die verlorenen Punkte am Sonntag gerne zurückholen.

SV Seemental - KSV Aulendiebach (Sonntag, 15.15 Uhr in Ober-Seemen). Den 1:0-Erfolg bei der SG Nieder-Mockstadt/Stammheim, gleichzeitig der erste Dreier im neuen Jahr, versah SVS-Spielertrainer Dominic Höhl mit einem Ausrufezeichen. »Der Sieg hat wieder einmal gezeigt, dass meine Mannschaft einen richtig guten Charakter und Qualität besitzt.« Der Sieg war in Höhls Augen auch deshalb Gold wert, da mit Ronny Steinbeck der A-Jugend-Trainer das Tor hütete und Youngster Michael Kaiser in der Innenverteidigung sein Senioren-Pflichtspieldebüt gab. »Was die Jungs in Stammheim geleistet haben, kann man gar nicht hoch genug ansehen Und genau diese Stimmung haben wir die Woche über mitgenommen und werden diese auch am Sonntag im Heimspiel gegen Aulendiebach brauchen«, so Höhl, der gegen den Abstiegskandidaten aus dem Büdinger Stadtteil mit reichlich Gegenwehr rechnet. Das Hinspiel gewannen die Seemener knapp mit 1:0. Auch wenn sich die Personallage des Tabellensechsten wohl erst am Spieltag konkretisieren wird, soll gegen den KSV am Ende der erste Heimsieg des Jahres zu Buche stehen.

VfB Höchst - SG Nieder-Mockstadt/Stammheim (Sonntag, 15.15 Uhr). Der VfB Höchst möchte das Spitzenduo aus Ranstadt und Eschenrod nicht aus den Augen verlieren und strebt gegen die in diesem Jahr noch sieglose SG Nieder-Mockstadt/Stammheim nach einem Heimsieg. »Vergangene Woche hat es gegen einen unbequemen Gegner aus Kefenrod leider nur für einen Punkt gereicht. Mit ein wenig mehr Spielglück und Cleverness hätten wir das Spiel gewinnen können.«, blickt VfB-Spielertrainer Christopher Knoblauch zurück. Gegen die Florstädter Spielgemeinschaft fordert er eine konzentrierte Leistung. »Die SG will in der Tabelle nicht hinten reinrutschen und wird richtig dagegenhalten«, so Knoblauch. Personell können die Höchster aus dem Vollen schöpfen.

Germania Ortenberg - TV Kefenrod (Sonntag, 15.15 Uhr). Tabellenschlusslicht Germania Ortenberg kämpft mit vielen krankheits- und verletzungsbedingten Absagen und musste zuletzt sogar die Partie bei der FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf kampflos absagen. »Wir müssen keinen Hehl daraus machen, dass wir derzeit eine sehr schwierige Phase durchmachen. Zu den beiden Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz gesellten sich auch noch jede Menge personelle Ausfälle in einer noch die da gewesenen Form. Dennoch werden wir am Sonntag eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken, die alles für die Germania geben wird«, sagt Ortenbergs Spielausschusschef. Was ihm in Erinnerung geblieben ist: Eine ähnliche Mannschaft stand schon im Hinspiel auf dem Feld und wurde vom jungen Team aus Kefenrod mit 7:0 regelrecht auseinandergenommen. »Wir sind gewarnt und werden versuchen, uns dieses Mal vor allem taktisch besser zu verhalten, um den Jungs von Klaus Peuker so lange wie möglich Paroli zu bieten«, erklärt Funk. Die 08er kamen gut aus der Winterpause und sind nach drei absolvierten Partien noch ungeschlagen.

SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen - FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf (Sonntag, 15.15 Uhr in Wolferborn). In der hinteren Tabellenhälfte der Kreisoberliga Büdingen war nach der Winterpause die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen der große Gewinner. Sieben Punkte aus drei Spielen haben das Selbstvertrauen gestärkt und nähren die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Auch die Heimaufgabe gegen die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf erscheint für die Elf der beiden Trainer Sebastian Hopp und Simon Greco nun nicht unlösbar. »Wir haben noch nichts erreicht und denken weiter von Spiel zu Spiel«, sagt Greco. Die Aufbruchstimmung bei der Dreierspielgemeinschaft kommt jedoch nicht von ungefähr. »Das Team hat sich in den vergangen Wochen noch einmal mehr gefunden. Das spiegelt sich auch in den Spielen in Form von Mentalität und Aggressivität wider«, erklärt der SG-Trainer.

KSV Eschenrod - VfR Wenings (Sonntag, 15.15 Uhr). Aufgrund der Spielverlegung am vergangenen Wochenende musste der KSV Eschenrod die Tabellenspitze an den SV Ranstadt abtreten. Jetzt wollen die Vogelsberger den neuen Tabellenführer nicht enteilen lassen, weswegen im zweifelsfrei nicht einfachen Heimspiel gegen Ex-Gruppenligist VfR Wenings die Punkte auf den KSV-Gelände bleiben sollen. »Wir haben einige Ausfälle, werden aber trotzdem ein schlagkräftiges Team stellen können«, versichert KSV-Coach Frederick Ußner. Während Alexander Möller privat verhindert ist, können Jonas Weber, Pierre-Maurice Jung und Vincent Tessin aus Verletzungsgründen nicht auflaufen. Ußner: »Die kommenden schweren Partien gegen Wenings, Düdelsheim und Ranstadt sind für uns richtungsweisend.«

FSG Altenstadt - SV Blau-Weiß Schotten (Sonntag, 15.15 Uhr). Die Partie an der Nachtweide steht auf der Kippe. Wegen zahlreicher Corona-Fälle im Lager der Gastgeber droht ein Ausfall. »Sollten wir doch spielen können, sind wir klar in der Außenseiterrolle«, sagt FSG-Spielertrainer Timo Schneider. Den Gästen käme eine Spielpause womöglich ebenfalls recht. Am Donnerstag im Kreispokal-Viertelfinale gegen Gedern (0:5) mussten die Blau-Weißen auf einige Stammspieler verzichten.

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