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Simon Platzer feiert mit Wallernhausen einen ungefährdeten Auswärtserfolg.

Siebter Sieg im siebten Spiel

Wallernhausen (tfr/red). Sieben Siege nach sieben Spieltagen - der EC Wallernhausen spielt eine perfekte Saison in der Eishockeys-Landesliga Hessen. Dennoch tritt Teamsprecher Markus Lindner nach dem Erfolg bei den Eispiraten Frankfurt etwas auf die Euphoriebremse: »Auch wenn es aktuell super läuft, wird sich alles am 26. und 27. März beim Final-Four-Turnier in Darmstadt entscheiden.

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Dort werden dann die besten vier Mannschaften der Hauptrunde den Meister und Aufsteiger ausspielen. Und Lindner befürchtet, »dass die Darmstadt Dukes dann die Nase vorne haben könnten«. Auch wenn Wallernhausen das erste Ligamatch gegen die Dukes knapp mit 3:2 gewann.

Eishockey-Landesliga: Eisteufel Frankfurt - EC Wallernhausen 0:8 (0:3, 0:2, 0:2). Nach dem deutlichen 12:1-Hinspiel-Erfolg wollte der ECW auch das Rückspiel siegreich gestalten. Das Trainerduo Harmert/Günther setzte hier auf Alexander Schmidt im Tor, der Stammtorhüter Marcel Kempf einen arbeitslosen Sonntag bescherte. Von Beginn an gab es nur eine Spielrichtung, die auf das Tor der Eisteufel. Doch der erneut stark spielende Goalie der Gastgeber, Benny Müller, parierte die Chancen der Pirates im Sekundentakt. In der zehnten Minute zog Mario Willkom eine Zwei-Minuten-Strafe. Als er auf der Strafbank saß, gelang Simon Platzer ein Break in Unterzahl, doch er wurde gefoult und bekam einen Penalty zugesprochen. Diesen führte Simon Platzer selbst aus, scheiterte aber an Müller im Frankfurter Tor.

Zwei Minuten später war Müller machtlos, als Sebastian Becker, nach Pass von Philipp Hartmann, mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 1:0 für den ECW unter die Latte nagelte. Die Angriffe der Pirates rollten weiter, doch es dauerte bis zur 17. Minute, ehe Simon Platzer nach Zuspiel von Mario Repp das 2:0 ins Tor wühlte. Weitere 40 Sekunden später bediente Spielertrainer Volker Harmert Kapitän Mario Repp, der den 3:0-Zwischenstand erzielte.

Das zweite Drittel begann Wallernhausen druckvoll, in der 24. Minute gelang Simon Platzer mit seinem zweiten Tor das 4:0. Und nur 30 Sekunden später erhöhte Mario Willkom auf 5:0 für seine Farben. Die Gastgeber wurden nun zusehends unfairer, doch zu oft blieben diese Aktionen von den Unparteiischen ungeahnt. In der 33. Minute mussten dann gleich zwei Eisteufel auf der Strafbank brummen. Der ECW nutzte die doppelte Überzahl gekonnt aus, Harmert passte zu Platzer, dieser traf zum 6:0.

Im Schlussabschnitt stellte Harmert noch einmal die Reihen um: Frank Guldner rückte in die zweite Reihe, um dort für mehr Torgefahr zu sorgen. Doch die Eisteufel verteidigten mit Mann und Maus - und zum Teil unsauberen Aktionen - ihr Gehäuse.

In der 48. Minute wurde Kevin Endres von Bestajovski unfair in die Bande gecheckt und musste verletzungsbedingt pausieren. Der Eisteufel erhielt dafür eine Fünf-Minuten-Strafe. Die Überzahl nutzte Wallernhausen aus, zunächst traf Mario Repp zum 7:0 nach Zuspiel von Harmert und wenig später erhöhte Fabian Schwarz nach Pass von Platzer auf 8:0.

Zwar erzielte Jan Hofmann noch ein Tor zum 9:0, doch die Schiedsrichter pfiffen vorher ab, da sie den Puck in der Fanghand des Goalis vermuteten.

Samstag steht das nächste Match an

Besonders hervorzuheben in diesem Spiel ist noch der Shut-Out für Goalie Alexander Schmidt, der die Null für seine Farben festhielt. Für die Pirates geht es schon am Samstag weiter, erneut in Frankfurt trifft man um 20.15 Uhr auf die Eintracht 1b.

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