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Seligenstadt kann Meistersekt kalt stellen

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Region (fsr). Die Sportfreunde Seligenstadt können in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost den Meistersekt kalt stellen. Durch das torlose Remis im Verfolgerduell zwischen Kickers Obertshausen und der SG Rosenhöhe beträgt der Vorsprung der 4:1 gegen den FSV Bad siegreichen »Roten« nun schon satte, ja fast schon uneinholbare zehn Punkte.

Trotz sieben coronabedingter Ausfälle und ohne den ebenfalls positiv getesteten Trainer Lars Schmidt gestalteten die Sportfreunde das Match gegen den FSV Bad Orb überlegen. Die Gäste aus der Kurstadt wehrten sich nach Kräften, doch kurz vor der Pause war der Bann mit einem Kopfballtreffer von Giuseppe Serra gebrochen. In Hälfte zwei münzte Seligenstadt die Überlegenheit in weitere Treffer um und feierte unter der Regie von Co-Spielertrainer Jürgen Eißmann einen verdienten Heimerfolg. Das Verfolgerduell zwischen Kickers Obertshausen und der SG Rosenhöhe Offenbach verlief intensiv und war umkämpft, blieb aber ohne Tore.

»Es war kein überragendes, aber ein sehr ordentliches Spiel, in dem es aber keine zwingenden Torchancen gab«, berichtete Kickers-Trainer Marcel Dindorf. Es ging zwar bisweilen temporeich hin und her, doch im Endeffekt neutralisierten sich beide Teams mit guter Defensivarbeit.

»Der letzte Pass hat irgendwie immer gefehlt«, berichtete Dindorf. »Das war ein gerechtes Unentschieden«, kommentierte der SGR-Sportchef Tim Kleinschmidt kurz und knapp.

Den Vogel am 25. Spieltag schoss aber die SG Nieder-Roden ab, die den FC Alemannia Gedern mit 10:0 vom Feld fegte. »Es ist einfach alles gelungen, gefühlt war jeder Schuss von uns drin«, freute sich Nieder-Rodens Sprecher Matthias Dries.

Mit den beiden aufeinanderfolgenden Heimsiegen gegen den FSV Bad Orb und Alemannia Gedern ist der holprige Restrundenstart vergessen, die Rodgauer schoben sich im Klassement auf den vierten Rang vor.

Weitaus sparsamer dosierte Germania Klein-Krotzenburg seinen Offensivdrang beim 1:0-Erfolg über die Sportfreunde Oberau. Germania-Sprecher Ralf Walter sprach sogar von einem typischen 0:0-Spiel und lobte damit auch die gute Defensivarbeit der Sportfreunde aus Oberau. Nur ein Gegentreffer bei der zweitstärksten Offensive der Liga kassiert zu haben, kann sich aus Oberauer Sicht sehen lassen. Allein kaufen können sich Trainer Christopher Werner und seine Schützlinge dafür nichts. Mit 18 Punkten auf der Habenseite bleiben die Sportfreunde ein heißer Abstiegskandidat, denn der Rückstand zum rettenden Ufer ist nach der Winterpause auf sieben Punkte angewachsen.

Türk Gücü Hanau meldet sich zurück

Ähnlich ist die Lage beim punktgleichen FC Hanau 93 II: Die junge Truppe der Hessenliga-Reserve kassierte in Gelnhausen eine unglückliche 0:1-Niederlage. »Leider ist unsere beste Saisonleistung nicht belohnt worden«, erzählte ein enttäuschter HFC-Trainer Adolfo Alonso nach dem Abpfiff.

Mit einem 3:2-Derbysieg gegen das favorisierte Team von Germania Dörnigheim hat sich Türk Gücü Hanau dagegen im Abstiegskampf zurückgemeldet. »Die Einstellung hat wieder gestimmt, wir konnten an die gute Leistung des Wochentagspiels gegen die SG Rosenhöhe anknüpfen«, berichtete TG-Sprecher Adem Arslan. Die Erleichterung nach den ersten Punktgewinnen im Jahr 2022 war an der Rudi-Völler-Sportanlage groß. »So müssen wir weitermachen, gerade im April werden für uns wichtige Punkte vergeben«, so Arslan abschließend.

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