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Selbstvertrauen zählt

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Kreis Büdingen (fsr). Aufsteiger SG Wallernhausen/Fauerbach sorgt in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen weiter für Furore. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen die SG Hettersroth/Burgbracht fährt die Mannschaft von Coach Christian Haardt voller Selbstvertrauen zum schweren Auswärtsspiel zum formstarken VfB Höchst. Viktoria Nidda möchte gegen die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen einen Heimsieg einfahren und sich weiter in der Spitzengruppe festsetzen.

Derbycharakter haben die Partien zwischen der FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf und Blau-Weiß Schotten sowie des SV Seemental mit dem VfR Wenings. Kurzfristig verlegt wurde die ursprünglich für heute angesetzte Partie zwischen dem KSV Eschenrod und der SG Dauernheim/Ober-Mockstadt und findet nun am 20. Oktober statt.

VfB Höchst - SG Wallernhausen/Fauerbach (Sonntag, 15.15 Uhr). Klammert man die unrühmlichen Zwischenfälle nach dem Spiel in Oberau mal aus, so herrscht im Lager des VfB Höchst nach dem 2:0-Derbysieg bei den Sportfreunden Hochstimmung. »Wir wollen den Schwung, die Kraft und die Begeisterung mitnehmen«, bestätigt VfB-Trainer Christopher Knoblauch. Mit der SG Wallernhausen/Fauerbach reist zwar ein Neuling, aber eben auch ein derzeitiges Ligaschwergewicht in den Altenstädter Gemeindeteil.

Die Gäste schlugen zuletzt den Tabellenzweiten SG Hettersroth/Burgbracht und sind als Dritter des Klassements glänzend platziert. »Sie haben eine gute Mischung in der Mannschaft, sind sehr schnell nach vorne unterwegs und haben eine stabile Defensive. Das wird nicht einfach«, spricht Knoblauch voller Hochachtung über den nächsten Gegner. Anderseits sieht er bei einer Wiederholung der Leistung aus dem Oberau-Spiel die eigene Elf favorisiert. Und das, obwohl wegen Ausfällen gezwungenermaßen die Startelf einmal mehr umgebaut werden muss.

SC Viktoria Nidda - SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen (Sonntag, 15.15 Uhr). Das letzte Punktspiel gewann der SC Viktoria Nidda souverän mit 4:0 beim SV Seemental. Die Personallage beim Ex-Gruppenligisten ist aktuell gut und so zählen für die Elf von Spielertrainer Johannes Herzen auch im Kick gegen die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen nur drei Punkte. Kräftemäßig hat die Viktoria einen kleinen Vorteil. Während die Herzen-Elf ausgeruht ins Match geht, steckt der Dreierspielgemeinschaft das intensive Pokalspiel beim TV Kefenrod, das mit einer 1:2-Niederlage endete, noch in den Knochen.

FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf - SV Blau-Weiß Schotten (Sonntag, 15.15 Uhr In Eichelsdorf). Vor kurzem zog die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf im Stadtderby gegen Viktoria Nidda den Kürzeren. Im nächsten brisanten Nachbarschaftsduell - am Sonntag geht es gegen den SV Blau-Weiß Schotten - will die Truppe um Spielertrainer Ferdijan Idic nicht erneut ausgehen. Mit einem Sieg würde der aktuelle Tabellensiebte die einen Zähler besser dastehenden Blau-Weißen im Klassement überflügeln. Kein einfaches Unterfangen, da die Blau-Weißen nach drei Pflichtspielsiegen in Folge aktuell reichlich Selbstvertrauen versprühen und auch in der Offensive stärker geworden sind. Erstmals für die FSG spielberechtigt ist der 17-jährige Marcel Kora Yarou, der zuletzt im Juniorenbereich des Hessenligisten 1. FC Erlensee spielte. FSG-Trainer Ferdijan Idic stuft den Neuen als Riesentalent ein. Den Ausgang des Derbys sieht Idic offen. »Schotten kommt ähnlich wie wir über die Gemeinschaft, doch vielleicht gibt der Heimvorteil für uns den Ausschlag.«

TV Kefenrod - SV Phönix Düdelsheim (Sonntag, 15.15 Uhr). Der TV Kefenrod tankte am Donnerstagabend im Kreispokal mit einem 2:1-Derbysieg gegen die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen Selbstvertrauen. Am Sonntag soll auch im Ligabetrieb gefeiert werden, wenngleich die Aufgabe gegen den SV Phönix Düdelsheim keine einfache ist. Der SVP schoss am vergangenen Spieltag immerhin fünf Treffer gegen Aufstiegsanwärter KSV Eschenrod. Die Tatsache, dass die Düdelsheimer auch fünf Treffer kassierten, dürfte den 08ern Mut für eigene Offensivaktionen machen.

SV Seemental - VfR Wenings (Sonntag, 17 Uhr in Ober-Seemen). Zum Abschluss des Spieltags wird am Sonntag um 17 Uhr auf dem Sportplatz in Ober-Seemen Derbystimmung herrschen. »Für uns ist das natürlich kein normales Spiel. Ein Derby gegen den VfR Wenings ist immer etwas Besonderes«, weiß SVS-Spielertrainer Dominic Höhl.

Dem Gastgeber, mit nur einem Saisonsieg aktuell Tabellenvorletzter, würde ein Erfolgserlebnis im prestigereichen Match extrem gut tun. In der besseren Ausgangslage sieht Höhl aber die Grün-Weißen aus der Nachbarschaft. »Die Weningser sind aufgrund der individuellen Klasse einige ihrer Spieler für mich klarer Favorit. Unser junges Team muss sich hier schon gehörig strecken, um dem VfR Paroli zu bieten und den zweiten Saisonsieg einzufahren.« Immerhin: Personell sieht die Situation beim SVS wieder ein wenig entspannter aus. Der ein oder andere Spieler kehrt nach Verletzung oder Urlaub wieder in den Kader zurück.

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