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Sekt oder Selters für Patriots

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Region (red). Für die Rhein-Main Patriots geht es um alles oder nichts am letzten Spieltag in der Skaterhockey-Bundesliga: Kann Assenheim die Klasse halten? Nach einem Jahr in der höchsten Spielklasse Deutschlands könnte am Wochenende vorerst wieder Schluss sein. Für die Niddataler steht am Samstag (19 Uhr) das wichtigste Spiel der Saison vor der Tür - und das ausgerechnet gegen Tabellenführer Kaarst.

Nur ein Sieg kann helfen

Assenheim braucht einen glatten Sieg, ansonsten steigen die Wetterauer in Liga zwei ab. »Wir werden noch mal alles reinhauen, was wir haben«, sagt der Trainer und Sportliche Leiter Patric Pfannmüller. »Wir wollen unbedingt die Klasse halten!« Ein starker Wille ist wichtig. Dass Skaterhockey aber kein Wunschkonzert ist, weiß der 45-Jährige auch. Mit den Crash Eagles Kaarst kommt ein schweres Kaliber an die Nidda. Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen ist mit 13 Siegen aus 19 Spielen und 41 Punkten uneinholbar auf Platz eins und wird als Hauptrundensieger in die Playoffs einziehen. »Kaarst ist klarer Favorit, aber davon lassen wir uns nicht abschrecken«, betont Pfannmüller. »Meine zur Verfügung stehenden Jungs sind bereit.«

Assenheim rangiert auf Platz zehn und ist damit Vorletzter. Unitas Berlin ist mit nur einem Punkt abgeschlagen am Tabellenende und steht bereits als Absteiger fest. Die Patriots konnten in 19 Partien immerhin 24 Punkte holen. Düsseldorf (26 Zähler), Duisburg und Essen (je 27) könnten noch eingeholt werden. Ausgerechnet gegen Essen hat Pfannmüllers Truppe am vergangenen Wochenende eine bittere 6:8-Auswärtsschlappe hinnehmen müssen. Bei einem Sieg wäre der Klassenerhalt gesichert gewesen. »Verärgerung über liegengebliebene Punkte bringen uns jetzt nicht weiter. Jetzt zählt nur ein Dreier.« Besucher mit Trommeln oder anderen »Krachmachern« zahlen den halben Eintrittspreis. Bereits um 13 Uhr spielt das U16-Team der Patriots gegen die Badgers Spaichingen.

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