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Sechs neue Spieler für FSG Altenstadt

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Jérôme Bäck (rechts; hier gegen den Höchster Moritz Loh) will mit Altenstadt die Kreisoberliga halten. © Achim Senzel

Trainer Timo Schneider schwört seine Spieler auf den Abstiegskampf ein.

Altenstadt (fsr). Nach Abschluss der Vorrunde nimmt die FSG Altenstadt in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen den zwölften Platz ein. Das ist exakt jener Rang, den die Hälfte der Liga zum jetzigen Zeitpunkt gerne »unterschreiben« würde. Egal, wer alles aus der Gruppenliga Frankfurt Ost absteigt: der Viertletzte bleibt auch in der kommenden Saison im Büdinger Oberhaus.

Manchmal fehlt die nötige Einstellung

Damit das Minimalziel nicht in Gefahr gerät, waren die Verantwortlichen der FSG Altenstadt in der Winterpause auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Insgesamt sechs neue Akteure stehen im Aufgebot von Spielertrainer Timo Schneider. »Wir haben ja vor der Saison als Ziel einen einstelligen Tabellenplatz angegeben, doch dafür haben wir einfach zu viele Punkte unnötigerweise liegen gelassen«, erzählt Schneider. Was ihn besonders wurmt: In manchen Duellen gegen vermeintlich schwächere Gegner hat es an der nötigen Einstellung gemangelt, während die FSG den Ligafavoriten oftmals auf Augenhöhe begegnete.

Den Abstiegskampf stuft Timo Schneider als gefährlich ein, weswegen er mit seinem Team einen guten Start hinlegen möchte, um erst gar nicht erst in die Bredouille zu kommen. Helfen sollen dabei die Neuzugänge. Vom Gruppenligisten Sportfreunde Oberau kehrt mit Christian May ein begabter Offensivspieler an die Nachtweide zurück. Allerdings ist im Gegenzug Björn Gniot zu den Sportfreunden gewechselt. »Das leider kurz und knapp vor Ende der Wechselfrist«, berichtet Schneider und man merkt, dass ihm dieser Abgang gar nicht schmeckt. Die Winter-Neuzugänge erhöhen hingegen sowohl die Erfahrungswerte im Kader und dazu den Konkurrenzkampf. Neben May schlossen sich noch Paul Birx (KSV Aulendiebach), Kai Schneider (SG Usenborn/Bergheim), Paul Kiel (FSV Heegheim/Rodenbach), Tobias Grübel (VfB Höchst/Nidder) und der zuletzt vereinslose Waldemar Kaufmann dem Kreisoberligisten an. Nicht mehr im Altenstädter Dress werden dagegen Andrej Geist (1. FC Lorbach), Patrick Döll (FSV Heegheim/Rodenbach) sowie Paul Kaucher und Gheorge Popa (beide TSV Vonhausen) stecken. Für eine Winterpause eine recht hohe Fluktuation. Timo Schneider verspricht sich von der personellen Rochade aber auch neue Reizpunkte. In Sachen Trainingsbeteiligung sieht der Spielertrainer noch Verbesserungspotenzial. »So zwischen zwölf und 14 Leuten sind wir aber immer«, berichtet Schneider.

Schneiders Zukunft noch nicht geklärt

Der lizenzierte Übungsleiter befindet sich derzeit mit den Vereinsverantwortlichen in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung, entschieden soll die Trainerfrage zur kommenden Saison aber frühestens im März. Schneiders Herz hängt an seinem Heimatverein, doch blindlings möchte er für die neue Spielzeit nicht zusagen, sondern zunächst die Entwicklung in den kommenden Wochen abwarten. Dass sein Verein in die Kreisoberliga gehört, steht für den 37-Jährigen außer Frage. »Unsere Mannschaft ist stark genug besetzt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Spieler wie Max Berthel, Jérôme Bäck oder Mario Riedel können schon den Unterschied ausmachen«, findet Schneider, der zudem auch zufrieden ist, wie die etwas routinierteren Spieler die Mannschaft führen. »Die Teamchemie stimmt«, versichert er. Ein Rückschlag in der abgelaufenen Rückrunde sei die schwere Kreuzbandverletzung von Adrian Stadelmaier gewesen. »Mit ihm ist uns ein defensiver Stabilisator abhandengekommen«, so Schneider.

Die spielerischen Fähigkeiten seines Teams sind für den FSG-Coach ein Faustpfand für die Rückrunde und auch ein Stück weit die Erklärung, weshalb seine Truppe oftmals gegen Spitzenmannschaften überraschen konnte. »Wir müssen aber auch andere Tugenden einbringen, in manchen Momenten einfach entschlossener sein«, denkt Timo Schneider. Aktuell beträgt der Vorsprung der FSG auf den KSV Aulendiebach (erster Abstiegsplatz) zwei Punkte. »Im Abstiegskampf wird es bis zum Schluss eng zugehen, ich denke die direkten Duelle der betroffenen Teams werden von entscheidender Bedeutung sein«, stellt sich Timo Schneider auf spannende Fußballwochen ein.

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