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Schockmomente überstanden

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Von: red Redaktion

Wetzlar (ra). Die HSG Wetzlar bleibt in der Buderus-Arena eine Macht. Nach einer handballerischen Berg- und Talfahrt sowie zwei Schockmomenten wird der HSV Hamburg mit 26:25 bezwungen. In der Bundesliga-Tabelle bleiben die mittelhessischen Handballer Fünfter.

Zwei Schockmomente prägten neben einem ständigen Auf und Ab das Bundesliga-Heimspiel der HSG Wetzlar gegen den HSV Hamburg. Der am Ende hauchdünne, aber nicht unverdiente 26:25 (14:13)-Erfolg, mit dem die Mittelhessen ihren fünften Tabellenrang behaupteten, war während der 60 Minuten vor 1480 Zuschauern in der Buderus Arena zunächst zur Nebensächlichkeit geworden.

In der 28. Minute verdrehte sich Wetzlars Alexander Feld (28) bei der Landung nach einem Wurf ohne größere gegnerische Beteiligung das linke Knie und schrie dabei vor Schmerzen auf. Sechs Minuten vor der Schluss musste gleichfalls auch der Hamburger Mittelmann Philipp Bauer auf einer Trage vom Parkett gefahren werden. Nach einem Defensiv-Zusammenprall mit Ivan Srsen war der 25-Jährige auf den Kopf gefallen und der Wetzlarer Halbrechte unglücklicherweise zudem auf ihn.

In beiden Fällen war die niveauarme, dafür umso ereignisreichere Partie, die zudem stark unter der unsicheren und kleinlichen Leitung der beiden Unparteiischen Krag (Frankfurt/M.)/Hurst (Oberursel)litt, minutenlang unterbrochen. Am Ende, das war die letzte Viertelstunde, als die Grün-Weißen nach zwei erstmaligen Zwei-Tore-Rückständen (17:19, 43./19:21, 48.) und mehreren Glanztaten von HSV-Torwart-Routinier Johannes Bitter erst noch zu verzweifeln schienen, dann aber die Angst vor der eigenen Courage ablegten und über den siebten Feldspieler durch zwei Danner-Treffer vom Kreis zum 21:21 (52.) ausglichen.

Der Rest war nichts für schwache Nerven. Das 21:22 (53.) drehten die Klimpke und Co. zum 24:22 (57.) - und als der einmal mehr unbeugsame Olle Forsell Schefvert das Mentalitäsmonster vorlebte und hinter dem Rücken von Magnus Fredriksen in die Lücke stieß und per spektakulärem Dreher Bitter überlistete, war mit dem 26:24 (58:58) die Entscheidung zugunsten der Gastgeber gefallen.

HSG Wetzlar: Till Klimpke, Suljakovic; Feld, Kusan, Holst 4/4, Mirkulovski (n.e.), Mellegard 4, Rubin 4, Cavor, Danner 3, Forsell Schefvert 2, Novak 2, Nyfjäll 2, Srsen 2, Weissgerber 2, Fredriksen 1.

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