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Rhein-Main Patriots: Sieg nach Penaltyschießen

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Von: red Redaktion

Endlich! Im sechsten Anlauf haben die Rhein-Main Patriots ihren ersten Sieg nach der Rückkehr in die Skaterhockey-Bundesliga feiern können.

Vor rund 100 Zuschauern gewannen die Niddataler am Samstagabend mit 5:4 (1:1, 1:1, 2:2, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Düsseldorf Rams, den deutschen Rekordmeister. Die Mannschaft von Patric Pfannmüller hat ihr Punktekonto damit auf Null gestellt. Wegen eines Nicht-Antretens zu Saisonbeginn hatte die Liga dem Aufsteiger drei Zähler abgezogen.

Den entscheidenden Penalty verwandelte Tobias Etzel. In der regulären Spielzeit hatten Dennis Berk und Christian Unger je zwei Treffer für Assenheim erzielt. In der Tabelle bleiben die Wetterauer das Schlusslicht.

Die Anfangsphase war umkämpft, beide Seiten schenkten sich keinen Zentimeter, und so blieb die Partie bis zur 16. Minute torlos. Christian Unger traf schließlich zur Führung der Hausherren, die Düsseldorf aber nur drei Minuten später im Powerplay ausgleichen konnte.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Assenheim den Druck auf das Tor der Rams, kam in der 24. Minute durch Dennis Berk zur erneuten Führung. Im weiteren Verlauf drängten die Hessen auf das dritte Tor, doch brachte erst Unger freistehend den Ball nicht im Tor der Gäste unter, und dann war es der anschließende Konter, den Marcel Patejdl nur mit einem Foul stoppen konnte. Logische Konsequenz: ein Penalty. Diese Chance ließ sich Düsseldorf nicht entgehen und verwandelte zum 2:2-Ausgleich in der 29. Minute. In der Folgezeit erspielte sich Assenheim immer wieder gute Möglichkeiten, doch fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.

Assenheim blieb auch im Schlussdurchgang spielbestimmend, doch übernahmen die Gäste nach einem Konter die 3:2-Führung (45.). Jetzt nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Dennis Berk konnte nur 30 Sekunden später zum 3:3 egalisieren. In der 53. Minute übernahm Düsseldorf noch einmal die Führung, wieder nach einem Konter. Diesmal benötigten die Rhein-Main Patriots 80 Sekunden zum Ausgleichstreffer. Unger war der Torschütze. Die Gastgeber drängen auf das Siegtor, doch wie schon im ersten Heimspiel gegen Köln musste erneut das Penaltyschießen entscheiden. Der insgesamt 14. Penalty brachte die Entscheidung. Etzel traf zum Sieg.

»Es war ein wichtiger und verdienter Sieg. Aber angesichts der Torchancen hätten wir die Partie in der regulären Spielzeit gewinnen müssen«, sagt Trainer Patric Pfannmüller.

Rhein-Main Patriots: Wagner, Bleil; Patejdl, Lambert, Wellhausen, Unger (2), Lademann, Pfeifer, Grund, Lehtonen, Berk (2), Blum, Etzel (1), Langer, Lachmann.

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