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Primus zu stark für Formation aus Gedern/Nidda

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MAINZ/NIDDA (flo). Teilweise gut mitgehalten, am Ende aber klar verloren: Beim weiterhin verlustpunktfreien Spitzenreiter SG Mainz-Bretzenheim mussten sich die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda gestern Abend mit 23:32 (12:14) geschlagen geben.

3. Liga Frauen: SG Mainz-Bretzenheim - HSG Gedern/Nidda 32:23 (14:12). Schmerzhafter als die verkraftbare Auswärtspleite war aber die Verletzung von Hanna Rösner. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Der Auftakt in diese Partie missglückte Gedern/Nidda vollends. Hinten fehlte der Zugriff, vorne ging der eine oder andere Ball verloren - so zog Bretzenheim ratzfatz auf 7:1 (7.) davon. Statt zu zerfallen, kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler aber zurück, verkürzte auf 5:7 (13.). Zwar wuchs der Rückstand nochmals auf 5:11 (18.). Doch mit einem 4:0-Lauf pirschten sich die Gäste auf 12:13 (27.) heran, lagen nach dem ersten Durchgang schließlich mit 12:14 hinten. Die Wetterauerinnen schafften es aber nicht, daran auch nach der Pause anzuknüpfen. Gegen die kompakte SG-Deckung fehlte der Breiler-Sieben die erforderliche Durchschlagskraft, sie kam kaum einmal in die Nahdistanz, war aber auch aus der zweiten Reihe nicht konstant gefährlich. Die Konsequenz: Wieder zog Bretzenheim Tor um Tor davon. Als Rückraumspielerin Vanessa Weber per Tempogegenstoß auf 23:16 (44.) stellte, war die Partie vorentschieden.

HSG Gedern/Nidda: Petek (1), Elisath, Heß; Rösner, Schüler (2), H. Niebergall (2), Engel (1), Pfaff, Hutin, Wäscher (1), Amos, E. Niebergall (2), Schindler (5/5), Nau (6), Schäfer (3). Schiedsrichter: Budde/Ehlert (Groß-Rohrheim); Zuschauer: 80; Zeitstrafen: 4:4 Minuten; Siebenmeter: 5/4:5/5.

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