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Polizei nimmt Ermittlungen auf

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Region (jm). Nach einer Attacke auf den Mannschaftsbus des FC Rot-Weiß Koblenz nach dem 1:0-Sieg bei Kickers Offenbach hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Der Fußball-Regionalligist hatte nach Polizeiangaben am Freitagabend erst in Koblenz Anzeige erstattet. Der FC Rot-Weiß hatte eine Stellungnahme in den Sozialen Netzwerken abgegeben. »Rund 50 Vermummte« hätten in der Innenstadt an einer roten Ampel den Bus attackiert, mit Steinen beworfen und erheblich beschädigt.

Der Busfahrer habe die Fahrt fortgesetzt. Die Insassen seien unverletzt, hätten unter Schock gestanden.

Thomas Sobotzik, Geschäftsführer des OFC, hatte bis Sonntag keine näheren Informationen zum Vorfall. »Wenn es sich so zugetragen haben sollte, ist das natürlich abscheulich. Das geht gar nicht.« Auch die Offenbacher Polizei konnte gestern keine näheren Details zum Vorfall nennen. Die Ermittlungen laufen. Sicher ist: Es seien keine Beamten vor Ort gewesen. OFC-Fanbeauftragter Stefan Pölzl zeigte sich schockiert. »So etwas hat es in dieser Dimension noch nicht gegeben, das ist nicht akzeptabel.« Gleichwohl äußerte er seinen Unmut über die provokanten Jubelgeste des Koblenzer Torschützen Nils Fischer, in dessen Folge einige OFC-Fans aufs Spielfeld gelangten und die vereinseigene LED-Bande malträtierten. »Ich finde das grob unsportlich. Das müsste mit Rot geahndet werden.« Gleichwohl verurteilte er jede Form von Gewalt: »Frust rausschreien ist ok, aber dann musst du dich wieder im Griff haben.«

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