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Pioch für Schneider

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Markus Pioch (rechts) löst Timo Schneider (links) ab. © Frank Schneider

kreisoberligist FSG Altenstadt klärt die Trainerfrage.

Altenstadt (fsr). Fußball-Kreisoberligist FSG Altenstadt hat einen Nachfolger für den am Saisonende als Spielertrainer ausscheidenden Timo Schneider gefunden. Markus Pioch, bis vor Kurzem Trainer des Friedberger Kreisoberligisten SV Nieder-Wöllstadt, wird ab Juli alleinverantwortlich das FSG-Traineramt übernehmen.

Schon ab kommender Woche steigt Pioch bei seinem neuen Verein in den Trainingsbetrieb ein und wird dann bis Saisonende mit Timo Schneider ein Trainerduo bilden.

Timo Schneider fehlt verletzt

Schneider, der seinen Heimatverein in den vergangenen vier Jahren coachte, wird ab Sommer in die Rolle des Sportlichen Leiters wechseln und darüber hinaus auch weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen. In den kommenden Wochen wird Schneider aber zum Zuschauen verdammt sein. »Ich habe mir einen knöchernen Außenbandriss zugezogen und falle als Spieler vermutlich bis Saisonende aus. Markus kann mich somit im Trainingsbetrieb unterstützen und so bereits die Mannschaft kennenlernen«, nennt Timo Schneider plausible Gründe für den vorgezogenen Einstieg Piochs.

Erst vor wenigen Wochen hatten sich Pioch und der SV Nieder-Wöllstadt getrennt. Vor seinem Engagement bei den Wöllstädtern war der 38-Jährige Coach des FV Bad Vilbel II. Im Fußballkreis Büdingen betreute er vor einigen Jahren kurzzeitig den FSV Dauernheim.

»Wir haben mit mehreren Kandidaten Gespräche geführt, uns nach einem positiven Austausch dann für Markus Pioch entschieden. Er war einer meiner ersten Kandidaten, den ich aber erst angesprochen habe, als dessen Ausstieg in Nieder-Wöllstadt feststand«, berichtet Schneider.

Dass der künftige Trainer in Altenstadt wohnt, sei aus Gründen der Identifikation ebenfalls ein ausschlagendes Argument bei der Trainerwahl gewesen. Markus Pioch hat bei der FSG Altenstadt ligaunabhängig zugesagt, das große Ziel bis Saisonende heißt weiterhin Kreisoberliga-Klassenerhalt. Aktuell nimmt die FSG einen Nichtabstiegsplatz ein, das Polster zu den gefährdeten Plätzen ist aber nicht groß. Markus Pioch ist an der Nachtweide als reiner Trainer vorgesehen, könnte aber im Bedarfsfall auch noch als Spieler zum Einsatz kommen. Höherklassig kickte der künftige FSG-Trainer in früheren Jahren unter anderem für die aktuellen Hessenligisten SV Zeilsheim und Türk Gücü Friedberg. Der in seiner Jugendzeit auch beim Bundesligisten VfB Stuttgart ausgebildete Pioch hat zudem für Atlantas Klaipeda drei Einsätze in der ersten litauischen Liga in seiner Vita stehen und spielte überdies für Ryhl FC in Wales.

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