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Oberhessen steht in der Aufstiegsrunde

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Büdingen (jv). Mit einem hart erkämpften 25:22-Sieg gegen die HSG Dietzenbach II haben sich die Handballer der HSG Oberhessen vorzeitig für die Aufstiegsrunde der Bezirksliga A Offenbach/Hanau qualifiziert. Zum besten Torschützen avancierte Sören Pfau mit sieben Treffern.

Bezirksliga A: HSG Oberhessen - HSG Dietzenbach II 25:22 (9:13). Die Oberhessen traten ohne Torhüter Max Klier (Corona-Infektion), Jakob Hees sowie Jan-Hendrik Ulrich (beide beruflich verhindert) an. Vor etwa 50 Zuschauern in der Büdinger Lückert-Halle zeichnete sich von Beginn an eine umkämpfte Partie ab. Peter Maschke erzielte in der fünften Spielminute die erste Führung für Oberhessen. Zweimal Sören Pfau und Yannick Petschlies stellten danach auf 5:2. Der Gastgeber schien sich etwas abzusetzen. Doch dann scheiterten die Oberhessen immer wieder am überragend aufgelegten Torwart der Dietzenbacher, der seinem Team somit einen Sechs-Tore-Lauf ermöglichte. Erst in der 24. Minute traf Yannick Petschlies wieder für die Oberhessen zum 7:9. Schließlich ging es mit einem 9:13-Rückstand in die Kabinen.

Die Halbzeitansprache wirkte: Oberhessen kam hochmotiviert aus der Kabine und startete die Aufholjagd. Der Abwehr gelang es, die Dietzenbacher in der ersten Viertelstunde bei nur zwei Toren zu halten. Auch weil Thomas Schubert, der das erste Mal nach Verletzungspause das Spiel durchspielte, einige entscheidende Bälle parierte. Paul Ditzel traf in der 40. Minute zum 15:15-Ausgleich.

Die Führung besorgte direkt im Anschluss Routinier Sebastian Schember von der Siebenmeterlinie. Allerdings gelang es den Dietzenbachern nach dem 17:15 von Jan Niklas Vogel, den Anschluss zu halten. Sie trafen zum 17:16 in der 44. Minute. Die Oberhessen hatten das Spiel daraufhin aber sichtbar im Griff und ließen aufgrund der besseren Chancenverwertung nichts mehr anbrennen. »Wir holten in der zweiten Halbzeit Tor um Tor auf und spielten weiterhin eine überragende Abwehr. Im Angriff fanden wir gute Lösungen und blieben auch im Abschluss konzentriert. Dazu kam, dass wir auch variabel über den Kreis trafen«, analysierte ein zufriedener Trainer Peter Peristeris.

Dieser Sieg bedeutet die Qualifikation für die Aufstiegsrunde, für die sich die drei besten Teams der Gruppe qualifizieren. In den noch ausstehenden drei Partien geht es darum, möglichst viele Punkte zu holen, die die HSG in die Runde mitnimmt. Deshalb ist das Spitzenspiel am kommenden Samstag (16.30 Uhr) beim TV Langenselbold von großer Bedeutung.

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