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Oberhessen gehen Spielerinnen aus

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Nidda/Büdingen (fsr/jv). Für die Handball-Frauen der HSG Gedern/Nidda II und der HSG Oberhessen stehen am Wochenende Spiele an.

Bezirksoberliga Gießen: HSG Butzbach - HSG Gedern/Nidda II (20.30 Uhr). Nach einer coronabedingten Zwangspause kämpfen die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II am Samstag in der Mehrzweckhalle Kirch-Göns wieder um Bezirksoberliga-Punkte. Die Gäste sind als Tabellenzweiter beim Rangvorletzten in der Favoritenrolle. HSG-Trainer Michael Chadim warnt vor der gefährlichen Butzbacher Angreiferin Nina Luh, lässt an der Zielsetzung des eigenen Teams aber keine Zweifel. »Wir würden die Punkte schon gerne mit nach Hause nehmen«, so Chadim. Im Hinspiel gelang seiner Mannschaft ein 31:25-Erfolg. Nun soll Platz zwei gesichert werden, die Blicke der Drittligareserve gehen längst in Richtung Aufstiegsrunde, wo vermutlich Gegner wie Marburg/Fernwald und Bieber warten. Personell siegt es bei HSG Gedern/Nidda II gut aus. »Wir können fast aus dem Vollen schöpfen. Die Mannschaft ist motiviert und möchte das Spiel mit einer konzentrierten Leistung unbedingt gewinnen«, berichtet Chadim.

Bezirksoberliga Offenbach/Hanau: HSG Oberhessen - HSG Maintal (Samstag, 17 Uhr, in Konradsdorf). Das Spiel der Handball-Frauen aus Oberhessen steht auf der Kippe, da Trainer Thomas Jungmeister nach aktuellem Stand nur sechs Feldspielerinnen und eine Torhüterin zur Verfügung stehen. »Das würde natürlich bedeuten, dass alle durchspielen müssten. Auf Verletzungen könnten wir dann auch nicht reagieren. Der Engpass ist Corona und Verletzungen geschuldet«, so Jungmeister. Das Spiel in der vergangenen Woche wurde beispielsweise abgesagt, da es einen positiven Fall bei der HSG Oberhessen gab. »Sollten wir am Samstag spielen müssen, wäre das eine ganz spezielle Herausforderung, der wir uns natürlich trotzdem stellen würden«, betont Jungmeister.

Auf dem Papier wäre die HSG Oberhessen eigentlich Favorit. Sie stehen zwar aktuell nur einen Platz vor den Maintalerinnen, allerdings mit sechs Punkten mehr und acht Minuspunkten weniger.

Aber: Die Personalsorgen könnten dann die Rollen in dieser Partie schnell umgestalten.

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