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Oberau fehlen vier Punkte zum rettenden Ufer

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Maximilian Weitzel (links, hier gegen Nieder-Rodens Matei Demirtas) holt mit den Sportfreunden Oberau einen Punkt zum Restrundenauftakt. FOTO SEZ © Achim Senzel

Region (fsr). In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost rollte der Ball erstmals in diesem Jahr. Vier Nachholspiele standen auf dem Programm - drei davon, auch das Duell der Sportfreunde Oberau gegen die SG Nieder-Roden, endeten 1:1-. Germania Klein-Krotzenburg tanzte mit einem deutlichen 6:0-Erfolg gegen Türk Gücü Hanau aus der Reihe.

Bei den Sportfreunden Oberau war der Vorsitzende Thomas Haas mit dem Punktgewinn gegen den Tabellenfünften Nieder-Roden nicht unzufrieden, auch wenn für einen ersten Befreiungsschlag im Abstiegskampf eigentlich ein Heimsieg vonnöten gewesen wäre. Die Leistung zum Auftakt macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde, auch wenn der Treffer von Paul Kipper nur zu einem Teilerfolg reichte, da Samuel Militello nach gut einer Stunde den 1:1-Ausgleich erzielte. Ein gelungenes Debüt für Militello, der in der Winterpause vom Verbandsligisten JSK Rodgau nach Nieder-Roden gewechselt war.

Schäfer-Team startet mit Remis

Immerhin knabberten die Sportfreunde ihren aktuellen Rückstand zum rettenden Ufer um einen Punkt ab. Vier Punkte fehlen aktuell auf Rang 14. Nach derzeitigem Stand muss davon ausgegangen werden, dass am Ende die Teams auf den Rängen 15 bis 20 in den sauren Abstiegsapfel beißen müssen.

In Bedrängnis könnte auch Türk Gücü Hanau geraten. Die Hanauer haben gerade mal vier Zähler mehr als die Oberauer auf dem Konto und nun den Start bei Germania Klein-Krotzenburg mit 0:6 in den Sand gesetzt. Cengiz Avan scheint als neuer Trainer vor einer schweren Aufgabe zu stehen. Beim Debüt des Nachfolgers von Bayram Tunc präsentierte sich Türk Gücü nicht gruppenligatauglich. Ein recht dünner Kader könnte sich als problematisch erweisen. In Klein-Krotzenburg sah Leistungsträger Halil Korkmaz Gelb-Rot und wird nun am Wochenende im Derby gegen die SG Bruchköbel fehlen. »Ich übernehme eine Herkulesaufgabe, doch ich nehme mit einem dünnen Kader die Herausforderung an«, sagt der 39-jährige Avan. Vor einigen Jahren sammelte er als Übungsleiter beim Gelnhäuser Kreisoberligisten SV Bernbach Erfahrung, als Aktiver kickte Avan für den FV Bad Vilbel in der Hessenliga und später auch für den FSV Bischofsheim und den FC Hochstadt in der Gruppenliga. Zwar hinterlässt Neuzugang Murat Kale (VfB Offenbach) einen guten Eindruck, doch neben Murat Selcuk haben nun auch noch Sascha Jakicevic und Ferdi Arslan aus beruflichen Gründen aufgehört. Muharrem Katilmis ist ebenfalls weg und ob Ex-Trainer Tim Müller in der Rückrunde mitwirkt, steht noch in den Sternen. »Bislang hat Tim in der Vorbereitung erst einmal trainiert, ich kann also mit ihm nicht wirklich planen«, erzählt Avan.

Im Nachholspiel zwischen dem VfB Oberndorf und der von Claus Schäfer (Eichelsdorf) trainierten SG Bruchköbel (1:1) war bei beiden Teams noch etwas Sand im Getriebe - die Punkteteilung am Ende leistungsgerecht. »Das Ergebnis ging am Ende so in Ordnung«, lautete das Fazit von VfB-Sprecher Manuel Sachs, der von einem ausgeglichenen Chancenverhältnis sprach. Die Oberndorfer, mit 23 Punkten nur knapp über der Abstiegszone platziert, genießen am kommenden Wochenende gegen den FC Hanau 93 II erneut Heimrecht.

Die in der Winterpause auf dem Transfermarkt sehr aktiv gewesenen Kickers aus Obertshausen wurden ihrer Favoritenrolle im Offenbacher Kreisderby gegen den 1. FC Langen (1:1) nicht gerecht. »Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht, Langen ein sehr gutes«, fasste Kickers-Trainer Marcel Dindorf zusammen. Es war ein typisches Auftaktspiel - zerfahren eben. »Es dauert bestimmt noch ein bisschen, bis wir uns finden«, meinte Dindorf im Hinblick auf einige neu zu integrierende Spieler. Zwei Neue waren für den Führungstreffer kurz vor der Pause verantwortlich: Jan Gebhardt setzte sich am Flügel durch und Andrej Kolchak vollendete den guten Angriff mit dem 1:0. Langen steckte auf nicht einfach zu bespielendem Untergrund trotz Rückstand nicht auf und kam durch Dominik Seibel noch zum verdienten Ausgleich (78.). »Wir haben das wirklich gut gemacht und auch nur wenige Torchancen zugelassen. Ich fand das Unentschieden gerecht«, meinte Langens Coach Marco Betz.

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