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Nur noch ein Sieg fehlt den Löwen zum Titel

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Frankfurt. Um 22.06 Uhr brachen die Dämme in der Eissporthalle am Ratsweg. Genau sechs Minuten hatte die Extraschicht zwischen den Frankfurter Löwen und den Ravensburg Towerstars gedauert, als der Bann endlich gebrochen und der Meisterschaftsanwärter vom Main ihrem Traumziel ganz nah gekommen war. Mit seinem Treffer in der Verlängerung bescherte Max Faber am späteren Mittwochabend den Löwen in einem ungewöhnlich torarmen, aber dramatischen Ringen einen 1:

0 (0:0, 0:0, 0:0/1:0)-Erfolg und damit den dritten Sieg im dritten Duell der Finalserie in der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys.

Nun fehlt nur noch einer, um mit den DEL-2-Titel auch den Aufstieg in die erste Liga feiern zu können.

Kurz bildete sich eine wilde Jubeltraube aus lauter Löwen um Kapitän Faber, kurz winkten sie ihren aus dem Häuschen geratenen Fans zu, dann ging es flott in die Kabine. Am Freitag schließlich steht mit dem vierten Finaltermin in Ravensburg die nächste Aufgabe an - und dann kann Frankfurter Eishockey-Geschichte geschrieben werden.

»Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Aber die Serie ist noch nicht vorbei«, betonte Headcoach Bo Subr und urteilte für den Mittwochabend: »Es war ein Spitzenspiel, zwischen zwei Spitzenmannschaften, die schon die ganze Saison dominiert haben.« Wobei diesmal die Defensivreihen sowie die Goalies Jake Hildebrand auf Frankfurter und Jonas Langmann auf Ravensburger Seite herausstachen.

Zwölf Jahre nach der Insolvenz der Lions-Vorgänger steht Frankfurt damit kurz vor der Rückkehr in die erstklassige DEL, nun, da das Tor nach oben seit voriger Saison wieder offen ist - ein Schritt nur fehlt noch, um als Meister hindurch zu schreiten. Die erste von vier Gelegenheiten: Heute Abend (20 Uhr) in Ravensburg.

Markus Katzenbach

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