Noch einmal alles geben

Region (vre). Das letzte Heimspiel des Jahres in der Handball-Bundesliga steht für die HSG Wetzlar vor der Tür. Dabei gastiert morgen um 16 Uhr kein geringerer als Rekordmeister THW Kiel in der Rittal-Arena. Warum nicht noch einmal das eigene Publikum in der Handball-Bundesliga gegen den THW Kiel mit einer Glanzleistung verzaubern? So wie im Oktober letzten Jahres, als die Kieler gegen die HSG mit 22:

31 untergingen. Nun steht am Sonntag die nächste Heimpartie der Mittelhessen vor ausverkauften Haus (1250 Zuschauer sind zugelassen) gegen die Norddeutschen an. Dies wird gleichzeitig auch das letzte Match der HSG daheim im Jahr 2021 sein. Für Wetzlar gilt es nun, nach der bitteren Pokal-Niederlage in Erlangen, nochmal alle Kräfte zu bündeln und sich mit einem positiven Abschluss für dieses Jahr aus der Rittal-Arena zu verabschieden.

Die Ausgangslage: Dass der THW Kiel trotz der zwei Niederlagen aus den letzten drei Begegnungen gegen die HSG Wetzlar morgen als Favorit gilt, verdeutlicht der derzeitige Tabellenplatz des Rekord- und aktuellen Deutschen Meisters: 24:6 Punkte bedeutet Platz zwei im Tableau. Zudem sind die Kieler seit sechs Ligaspielen ungeschlagen. Doch auch die Mannschaft von Ben Matschke, der durch seine positiven Corona-Nachweis weiterhin von zu Hause zuschauen muss, braucht sich keineswegs verstecken, konnten doch aus den letzten acht Ligamatches ganze sechs gewonnen werden.

Die Statistik: Wird ein Blick auf die Statistik geworfen, sind die Kieler ganz klar im Vorteil. Von insgesamt 48 Partien gingen sie ganze 37 Mal als Sieger vom Parkett. Achtmal gelang der HSG ein Erfolg, dreimal stand am Ende ein Remis zu Buche. Doch gerade in den letzten beiden Spielzeiten gelang des den Wetzlarern jeweils einmal gegen den THW zu gewinnen - das macht Mut.

Das Personal: Auf HSG-Seite wird Coach Matschke von zu Hause mit dem Team in ständigem Kontakt sein, in der Halle wird er erneut von Jasmin Camdzic vertreten. Hinter dem Einsatz von Kreisläufer Tomislav Kusan, der die HSG im Sommer verlässt, steht noch ein Fragezeichen. Bei den Einsätzen von Felix Danner und Magnus Fredriksen ist der Trainer sehr guter Dinge. Auf Kieler Seite gilt es vor allem Toptorjäger Niclas Ekberg mit seinen aktuell 98 Treffern in 15 Spielen zu stoppen. Doch auch die restliche Mannschaft zählt mit Akteuren wie Duvnjak, Wiencek oder Weinhold mit zum Besten, was es aktuell im Handball gibt.

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