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Nächste Aufgabe für souveräne Löwen

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Frankfurt. Vier Spiele, vier Siege, sieben Tage - mehr brauchten die Frankfurter Löwen in der Deutschen Eishockey-Liga 2 nicht, um ihrer Favoritenrolle gegen die Freiburger Wölfe gerecht zu werden. Ebenso wie übrigens die Ravensburg Towerstars in ihrer Viertelfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau.

Klare Sache gegen Freiburger Wölfe

»Ziemlich souverän«, urteilt Sportdirektor Franz-David Fritzmeier zu Recht. »Wir mussten schon dagegenhalten, Freiburg hat alles gegeben. Aber da wir auch sehr bereit waren, hat sich unsere spielerische Klasse durchgesetzt.«

4:2, 4:1, 5:1, 8:4 - wirklich Gefahr, eine Begegnung zu verlieren, liefen die Löwen nicht, auch nicht in der etwas wilderen und wechselhaften vierten und letzten. Auch die in der Not zunehmende Freiburger Härte sorgte im Verlauf der Serie zwar für noch mehr Play-off-Atmosphäre, änderte aber nicht viel. »Wir haben geantwortet, uns nicht den Schneid abkaufen, aber auch nicht aus der Ruhe bringen lassen«, sagt Fritzmeier über gelegentliche Faustkampfeinlagen mit Spektakelcharakter, indes ohne große Folgen.

Ziemlich souverän eben, nicht zuletzt dank der Kraft aus vollen und gut besetzten Löwen-Reihen. »Da gab es keinen Ausfall. Im Endeffekt hat unsere Qualität in der Tiefe entschieden«, meint der Manager. »Aber so haben wir die Mannschaft ja auch gebaut. Wir brauchen jeden. Und jeder muss gleich helfen können, wenn er reinkommt.«

Dass Abwehrchef Bobby Raymond und der sonst gesetzte Stürmer Ryon Moser fehlten, fiel so kaum ins Gewicht, da machten sich unter anderem auch die fünf Nachverpflichtungen bezahlt. »Wir konnten den Jungs, die angeschlagen sind, eine Pause gönnen, und mussten keinen aufs Eis schicken, der nicht hundertprozentig fit war.« In der Verteidigung überzeugten Reid McNeil und Davis Vandane, im Angriff die prominenten Rückkehrer Adam Mitchell und Brett Breitkreuz sowie Nathan Burns. Und statt Moser stürmte eben Alexej Dmitriev, vorher etwas außen vor, gegen Freiburg aber mit guten Auftritten.

Bezeichnend für die kollektive Löwen-Stärke: Wie in der Hauptrunde schießen sie bislang auch in den Play-offs die meisten Tore der Klasse, stellen aber keine ligaweiten Highscorer - weil sich Tore und Vorlagen in Frankfurt auf mehrere Schultern verteilen. Und unterschiedliche Typen, wie den robusten Breitkreuz oder den trickreichen Dylan Wruck, »Für den Gegner sind wir so schwer auszurechnen«, glaubt Fritzmeier. »Wir haben sehr viele Facetten, es ist alles da.«

Erstes Duell am 31. März

Was jetzt kommt? Das Halbfinale gegen Heilbronn. Die Falken schlugen am Sonntag die Dresdner Eislöwen mit 3:2 und gewannen die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 Siegen. Sie kommen am Donnerstag, 31. März, zum ersten Halbfinalduell nach Frankfurt.

Markus Katzenbach

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