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Emely Nau von der HSG Gedern/Nidda lässt sich von ihrer hartnäckigen Kontrahentin nicht bremsen.

Handball

Nachbarschaftsduell

Da wartet eine Pflichtaufgabe auf die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda: Am Sonntag (17 Uhr) ist die Mannschaft von Christian Breiler beim Tabellenletzten HSG Lumdatal zu Gast.

GEDERN/NIDDA (flo). »Wir brauchen diese beiden Punkte im Kampf um Platz sechs und haben nichts zu verschenken«, betont der HSG-Trainer.

Dreimal in Folge hat seine Truppe zuletzt weniger als 20 Gegentore kassiert - je 18 gegen Mainz II und in Köln, 19 gegen Königsdorf. »Wenn es uns gelingt, in der Abwehr wieder an diese Leistungen anzuknüpfen, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden«, sagt Breiler, der auf Kreisläuferin Yeruti Krauß (Fußquetschung), Außen Christin Kraft (Knieprobleme) und Rückraumtalent Charlotte Schäfer (Prellung) verzichten muss. »Lumdatal ist keine Mannschaft, die aus der zweiten Reihe agiert, sie suchen eher die Zweikämpfe und das Zusammenspiel mit dem Kreis. Das heißt für uns, die Räume dicht zu machen.«

Erst einen Sieg hat Vorjahresneuling Lumdatal, übrigens der Ex-Club von HSG-Torhüterin Sandra Elisath, eingefahren, dazu ein Remis ergattert. Diese Zwischenbilanz beschert den Mittelhessinnen die rote Laterne. Freilich, alles andere als der Abstieg wäre eine noch viel größere Überraschung als der Aufstieg aus der Oberliga im Jahr 2020.

Das Nachbarschaftsduell ist für die HSG Gedern/Nidda noch nicht der Abschluss dieses Jahres. Denn das am vergangenen Wochenende kurzfristig abgesagte Duell beim Spitzenreiter SG Mainz-Bretzenheim wird am nächsten Mittwoch um 20 Uhr nachgeholt. Eine durchaus ungewöhnliche Terminierung. Aber: »Am nächsten Wochenende«, erklärt Breiler, »sind bei Bretzenheim viele Spielerinnen nicht mehr vor Ort, sondern schon zu Hause. Nächstes Jahr wiederum gibt es kaum freie Termine.«

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