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Nach Niederlagen wieder in die Spur finden

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Eschenrod (fsr). Lange Zeit sah es in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen so aus, als seien Meisterschaftsfavorit und das Überraschungsteam des VfB Höchst ernsthafte Anwärter für den Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt Ost.

KSV Eschenrod - VfB Höchst/Nidder (Samstag, 19.15 Uhr). Sechs Wochen vor Saisonende zeichnet sich aber klar und deutlich ab, dass der SV Ranstadt das Rennen machen wird. Für die breite Verfolgerschar, zu der natürlich sowohl der KSV als auch die Höchster noch gehören, geht es um die Vizemeisterschaft und gute Platzierungen. Am heutigen Samstagabend treffen die beiden zuletzt von Personalsorgen geplagten Teams des KSV Eschenrod und des VfB Höchst aufeinander. Die Prognose über den Spielausgang erscheint offen. Während der KSV zuletzt deutlich mit 1:4 beim SV Seemental verlor, blieb auch der VfB Höchst im Heimspiel gegen den VfR Wenings ohne Punkte (0:2). »Wir sind in einer Phase, in der es gar nicht läuft. Neben dem Spielglück fehlt uns auch in den Spielen die Galligkeit. Daher müssen wir mit einem Erfolgserlebnis die Kurve kriegen«, sagt Eschenrods Coach Frederick Ußner. Igor Divkovic kehrt gegen Höchst wieder in den Kader zurück, der Einsatz von Johannes Kinzer-Valencia ist noch fraglich. Auch der Tabellenvierte VfB Höchst will in die Erfolgsspur zurück. »Die Jungs haben es gut gemacht gegen Wenings. Aber von gut machen, kriegst du keine Punkte«, meint VfB-Trainer Christopher Knoblauch. Für ihn ist die Zeit reif für den nächsten Sieg: »Wir betreiben dauerhaft einen Riesenaufwand. Die Chancen liegen da, wir müssen sie halt reinmachen und auch mal zu null spielen.« Mit einer disziplinierten Leistung und hoher Laufbereitschaft soll dies in Eschenrod gelingen. »Wir müssen uns mal wieder komplett zerreißen, wenn wir oben dranbleiben und nicht nach unten durchgereicht werden wollen«, so Knoblauch, der personell weiterhin nicht aus dem Vollen schöpfen kann.

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