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Mitchell schießt Frankfurt zum Spitzenspielsieg

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Bad Nauheim/Frankfurt (cso/löf). Teil eins der Sachsen-Reise ist erledigt: Dank eines Treffers von Adam Mitchell fünf Sekunden vor Schluss siegten die Löwen Frankfurt am Sonntag im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga 2 mit 3:2 und sind bei einem Spiel weniger bis auf drei Punkte an den Tabellenführer herangerückt.

Dresdner Eislöwen - Franmkfurter Löwen 2:3 (0:1, 2:1, 0:1). Der Frankfurter Trainer Bo Subr gestand später, dass er sich schon auf eine Spielverlängerung eingestellt hatte. Entsprechend froh war er über den Sieg. Seinen Löwen war es gelungen, zunächst wie geplant richtig schön Druck zu machen. Die Frankfurter erarbeiteten sich im ersten Drittel ein Chancenplus von 12:6 und belohnten sich mit dem 1:0 von Carson McMillan (10.). Zum Leidwesen ihres Trainers schafften es die Löwen Frankfurt im zweiten Drittel zunächst nicht, an diese Leistung anzuknüpfen und Subr vermisste bei seinem Team zwischenzeitlich die notwendige Aggressivität. Das rächte sich mit zwei Gegentoren durch Matej Mrazek (23.) und Johan Porsberger (34.). Umso wichtiger, dass Yannick Wenzel noch vor dem letzten Drittel wieder ausglich (37.). Das letzte Drittel entwickelte sich dann zu einem spannenden Schlagabtausch zweiter Top-Teams - mit dem glücklichen Ende für die Frankfurter. Teil zwei der Sachsen-Reise folgt an diesem Montag: Um 19.30 Uhr wartet auf die Löwen die Aufgabe in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen.

Frankfurter Löwen - Selber Wölfe 6:0 (0:0, 3:0, 3:0). Die Pflicht wurde am Freitag gegen seit 16 Spielen sieglose Schlusslicht Selber Wölfe souverän erledigt. Ein Drittel lang taten sich die Frankfurter gegen die äußerst harmlosen Gäste schwer. Die 2206 Zuschaue mussten auf den ersten Torjubel bis zur 24. Minute warten. Da benötigten die Löwen lediglich zehn Sekunden Überzahlspiel, um durch Carson McMillan das Negativkonto der Franken mit ihrem 200. Gegentreffer der Saison zu belasten. Und als nur eine halbe Minute später Alexej Dmitriev auf 2:0 erhöhte, war die Partie gelaufen. Zumal der sehr agile Tomas Sykora noch im Mitteldrittel im Powerplay auf 3:0 erhöhte. Im Schlussdrittel trugen sich in die Torschützenliste noch McMillan, Yannick Wenzel sowie Adam Mitchell ein.

Heilbronner Falken - EC Bad Nauheim 1:4 (3:0, 0:0, 1:1). Der EC Bad Nauheim erwischte bereits am Freitag in Heilbronn einen gebrauchten Abend und unterlag den gastgebenden Falken verdient mit 1:4. Die Nauheimer wurden kalt erwischt. Nach 60 Sekunden drückte Jeremy Williams ein Zuspiel von Stefan Della Rovere ohne nennenswerte Gegenwehr über die Linie. Julian Lautenschlager legte aus dem linken Bullykreis für die Falken zum 2:0 nach (13.). Zuvor hatten Noah Dunham (8.) und Williams (10.) weitere Möglichkeiten ausgelassen. Die Nauheimer wurden nur einmal zwingend, als Taylor Vause am gut reagierenden Ilya Andryukhov scheiterte (18.). Lautenschlager lief fast im Gegenzug einen Konter zum 3:0 (19.). Beim EC kam nun Philipp Maurer für Felix Bick. Die Roten Teufel fanden im zweiten Drittel weiter nur schwer zu ihrem Spiel. Gut für die Wetterauer, dass auch Heilbronn nicht mehr so viel Druck erzeugte. Dennoch hatten die Falken die besseren Möglichkeiten. Luca Trosto (29./Latte und 38./Maurer-Save) blieb ohne Treffer, nachdem er im ersten Abschnitt - jeweils bei EC-Powerplay - schon gefährlich vor dem Tor aufgetaucht war. Im Schlussdrittel dauerte es nur 20 Sekunden, bis Moritz Wirth für die Vorentscheidung zum 4:0 sorgte. Derselbe Akteur ließ wenig später einen Pfostenkracher folgen (46.). Als nach der letzten erfolglosen EC-Überzahl die vierte Reihe auf dem Eis war, betrieb Leon Köhler mit einem abgefälschten Schuss Ergebniskosmetik (51.).

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