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Mit Routine und sattelfester Abwehr

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Gedern/Nidda (fsr). Trotz eines nur dünn besetzten Kaders ist den Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II in der Bezirksoberliga Gießen der Rückrundenstart geglückt. Die zweite Mannschaft des Drittligisten gewann das Auswärtsspiel bei der HSG Fernwald mit 25:23 (13.10-Toren und verbesserte sich in der Tabelle mit nunmehr 13:11-Punkten auf Rang fünf.

Bezirksoberliga Gießen, HSG Fernwald - HSG Gedern/Nidda II 23:25 (10:13). im Werfen der Treffer zahlte sich Routine aus. So trugen sich die erfahrenen Spielertrainerinnen Claudia Pfaff (sechs Treffer), Katja Eberhardt (5) und Christine Meyer (5) häufig in die Torschützenliste ein. Dazu war noch Alexa Hild mit ebenfalls fünf Treffern maßgeblich am ersten Auswärtssieg des Jahres 2023 beteiligt.

Neben der verletzten Vinia Oberheim mussten die Gäste gleich auf vier Akteurinnen krankheitsbedingt verzichten. Da Fabienne Berting, Luisa Kosor, Enya Appel und Sina Oechler passen mussten, sprangen gleich Trainerinnen ein. »Für uns ist das nicht einfach, denn wir sind nicht im regelmäßigen Training und unsere Muskeln sind nicht mehr darauf ausgelegt, 60 Minuten am Stück Handball zu spielen«, erklärte Katja Eberhardt. Nichtsdestotrotz war die Routine auf dem Parkett für die HSG Gedern/Nidda II kein Nachteil, denn nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Handballerinnen aus Gedern und Nidda mehr und mehr das Kommando. Besonders die Angriffe über die erste und zweite Welle funktionierten gut. In der 9.Minute glich Alexa Hild zum 4:4 aus. Ab dem Führungstreffer von Ines Unger zum 6:5 aus Sicht der Gäste hatte die HSG Gedern/Nidda II Oberwasser. Es gelang die Führung auszubauen. Mit einer komfortablen 13:10-Führung ging es in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wollten die Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen, doch das Vorhaben scheiterte. »Wir haben leider den Beginn etwas verschlafen und auch Schwächen in der Abwehr gezeigt«, berichtete Eberhardt. Auch das Konterspiel war nicht mehr so effektiv wie noch in der ersten Halbzeit. Der Vorsprung schmolz dahin. Die HSG Fernwald kam bis auf einen Treffer heran - doch eben nicht näher. »Wir konnten immer wieder antworten und uns leicht absetzen«, lobte Katja Eberhardt die gute Einstellung ihres Teams. Obwohl manche Abläufe nicht wie gewünscht funktionierten, kämpfte die Truppe des fünfköpfigen Trainerteams um den Auswärtssieg. In der Endphase der Partie erwies sich die Abwehr der Drittligareserve als zweikampfstark - mit ein Schlüssel für das am Ende aus Gästesicht erfreuliche Ergebnis. Am Ende hatte die HSG Gedern/Nidda II mit 25:23 die Nase vorn. Mit Blick auf die gezeigten Leistungen der gesamten Spielzeit ein durchaus verdienter Sieg für die Wetterauerinnen. »Der Erfolg war wichtig, damit wir uns weiterhin im Tabellenmittelfeld stabilisieren können«, resümierte Katja Eberhardt.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Zimmermann; C. Pfaff (6), Unger (2), Meyer (5/2), Eberhardt (5/1), Mautz, Blum, Hild (5), N. Appel (2). Zuchauer: 70. Zetstrafen: 4:2 Minuten.

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