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Mit Mini-Kader auf Klettertour

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Gedern/Nidda (fsr). Die Erfolgsserie der Handballer der HSG Gedern/Nidda geht weiter. In der Aufstiegsrunde der Bezirksliga A Gießen gelang dem Team von Interimstrainer Thomas Pfaff der dritte Sieg im dritten Spiel.

Bezirksliga A Gießen Männer, Aufstiegsrunde: HSG Fernwald - HSG Gedern 28:29 (16:15). Der 29:28-Erfolg bei der HSG Fernwald war deshalb ein spezieller Erfolg, da den Gästen lediglich ein Minikader von acht Spielern zur Verfügung stand. In der Tabelle glichen die Handballer aus Gedern und Nidda ihr Punktekonto aus und wollen von Platz fünf aus in den kommenden Wochen ihre Klettertour fortsetzen.

Nach gutem Beginn und ausgeglichener Startphase geriert die Pfaff-Truppe nach zehn Minuten etwas ins Schwanken und handelte sich einen Vier-Tore-Rückstand ein (9:5, 15. Minute). Die Wurfausbeute ließ in dieser Phase zu wünschen übrig, doch die dezimierte HSG-Crew kämpfte sich auch dank einer Abwehrumstellung von 6:0 auf 5:1 in die Partie zurück. Leon Fladerer gelangen vor dem Seitenwechsel gute Einzelaktionen, sodass die Halbzeitführung der Fernwalder mit 16:15 überschaubar blieb.

Zu Beginn von Abschnitt zwei zwangen die Gäste ihren Gegner immer wieder zu technischen Fehlern und konnten zwischenzeitlich sogar mit drei Treffern davonziehen (17:20, 35. Minute). Die HSG Fernwald ließ sich jedoch nicht unterkriegen und so blieb die Partie in der Steinbacher Fernwaldhalle bis zum Schluss spannend.

In der 59. Minute lag Fernwald sogar mit 28:27 vorne, doch die HSG Gedern/Nidda drehte in Unterzahl durch Treffer von Leon Fladerer und Marc-Oliver Müller den Spieß noch um. »Es hat einfach Spaß gemacht mit dieser Mannschaft auf dem Feld zu stehen, jeder hat einen großen Teil zum Sieg beigetragen. In den letzten zehn Minuten zeigten alle einen sehr großen Siegeswillen, entsprechend groß war die Freude nach dem Schlusspfiff«, berichtete HSG-Teamsprecher Marc-Oliver Müller.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris; Stork (6/2), Müller (6), Kaiser (4), Fladerer (7), Orth (1), Aldathan, D. Weber (5). Zuschauer: 35. Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

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