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Mit Geduld und Teamgeist

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Von: red Redaktion

Frankfurt (red). Gegen Ende eines rundherum gelungenen Dienstagabends wurde Adam Mitchell noch ans Mikrofon gebeten, das war unter diesen Umständen eine sehr angenehme Pflicht. »Wir haben super gespielt«, durfte der unlängst erst wieder aufs Eis zurückgekehrte Ex-Kapitän der Frankfurter Löwen in der Deutschen Eishockey-Liga 2 dann auch mit Fug und Recht urteilen, im Interview beim Onlinesender Sprade-TV:

»Das hat Spaß gemacht.« Die letzte Sirene in der Eissporthalle am Ratsweg war da gerade verklungen und ein 8:2 (4:2, 2:0, 2:0) gegen die Bayreuth Tigers verbucht - der dritte Löwen-Sieg innerhalb von fünf Tagen, der dritte im dritten Spiel seit Mitchells Comeback.

Womit auch der dritte Platz in der DEL-Tabelle weiter gefestigt war. »Unsere Tiefe« nannte Mitchell als Erfolgsgeheimnis: »Wenn wir so durchspielen, mit zwölf Stürmern und sieben Verteidigern, ist der Frust auf der anderen Seite groß.« Das merkte man den Bayreuthern gegen Ende auch an, dabei hatte der Abend eigentlich gut für sie begonnen.

Flott hin und her ging es anfangs noch in beide Richtungen - und die Löwen, die sich seit Längerem schon mit einem Mangel an Konstanz über 60 Minuten beschäftigen, nahmen sich ihre Aussetzer diesmal gleich am Anfang. Der ehemalige Bad Nauheimer Cason Hohmann (2. und 9. Minute) nutzte es aus, dass Frankfurter zwar ein eifriges Forechecking betrieben, andere Verteidigungsaufgaben aber erst einmal etwas vernachlässigten.

»Wir haben auf der Bank keine Panik bekommen, weil wir wussten, dass wir unserer Eishockey spielen müssen und noch genug Zeit ist«, berichtete Mitchell. Tatsächlich war das Ergebnis in beiden Fällen auch prompt korrigiert. Zum 1:1 brauchte Kevin Maginot nach dem ersten Rückstand nur 36 Sekunden, einen Schlenker und einen Schlenzer genau in den linken Torwinkel, zum 2:2 nach dem zweiten Rückstand Dylan Wruck dann 40 Sekunden und eine feine Vorarbeit von Rylan Schwartz und Mitchell.

Damit nicht genug in einem intensiven ersten Drittel: Rylan Schwartz (16.) mit einem Schuss aus der Drehung und Brett Breitkreuz, der in Überzahl einen Schuss von Bobby Raymond abfälschte (19.), steuerten zwei weitere Frankfurter Tore nach - und diesmal ließen die Löwen nicht nach, wie zuletzt öfter mal, gerade im zweiten Abschnitt. »Es braucht auch Zeit, bis die Spieler reinfinden, bis sich die Reihen finden. Das harmoniert gerade gut. Das Wichtigste ist aber, dass alle mitarbeiten«, nannte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier in der zweiten Drittelpause Gründe dafür.

Manuel Strodel hatte da schon nach einem klugen Pass von Carson McMillan im Powerplay auf 5:2 erhöht (29.), Wruck mit einer feinen Einzelaktion das 6:2 (38.) nachgelegt. Gut für die Statistik war der Abend auch: Max Faber nutzte das dritte von bis dahin vier Powerplays, Bobby Raymond in der Schlussminute noch eine doppelte Überzahl. »Zum Glück haben wir jetzt genug Spieler«, meinte Headcoach Subr. »Die größte Herausforderung«, so nannte es Adam Mitchell, ist jetzt: »Am Donnerstag so weiterzuspielen.« Dann geht es gegen den aufkommenden EV Landshut, am Dienstag 6:1-Sieger in Kassel.

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