1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Marköbel wartet weiter auf ersten Sieg

Erstellt: Aktualisiert:

Region (fsr). In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost leistete sich das Spitzen-Trio keine Ausrutscher. Die Sportfreunde Seligenstadt marschieren nach ihrem 4:1-Auswärtssieg in Bruchköbel weiter souverän vorneweg. Kickers Obertshausen ist nach dem 3:0-Sieg in Nidda erster Verfolger. Im Offenbacher Kreisderby siegte der Rangdritte SG Rosenhöhe gegen den Tabellenfünften Germania Klein-Krotzenburg 2:

1.

Auf Platz vier, den Germania Dörnigheim nach der 2:3-Niederlage gegen den formstarken FC Langen weiterhin einnimmt, klaffen bereits zwölf Punkte. Es scheint somit klar, dass Seligenstadt, Obertshausen und die SG Rosenhöhe die ersten drei Plätze untereinander ausmachen. Der Wegfall der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga könnte sich in diesem Fall als Stimmungskiller erweisen, sofern die Sportfreunde ihren momentan Alleingang an der Tabellenspitze fortsetzen.

In der Abstiegszone ist der Nervenkitzel deutlich größer. So fuhr der VfB Offenbach beim direkten Konkurrenten Sportfreunde Oberau »Big-Points« ein (3:2). Für Türk Gücü Hanau wird die Luft in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost immer dünner. Ohne Stammtorhüter und Leistungsträger Burak Tok kassierte das Team im »Sechs-Punkte-Spiel« beim FSV Bad Orb eine bittere 3:4-Niederlage. »Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Bitter war, dass wir mit Oguz Bulut einen Feldspieler ins Tor stellen mussten«, berichtete TG-Trainer Cengiz Avan. Den ersten Sieg des Jahres verbuchte der FC Hanau 93 II, der dank eines Treffers von Mario Tokic die SG Nieder-Roden 1:0 niederhielt. Die SG Nieder-Roden hat mit dem dritten sieglosen Spiel im neuen Jahr den Restrundenstart dagegen endgültig in den Sand gesetzt, was sich angesichts der satten Punktausbeute in der Vorrunde bislang verschmerzen lässt.

Die SG Marköbel wartet weiter auf den ersten Sieg im neuen Jahr, doch die Verantwortlichen waren nach dem 1:1 gegen Bayern Alzenau II nicht unzufrieden. »Mit dem Punkt können wir leben«, meinte SGM-Sprecher Adolf Möller. Die Gäste waren auf dem Hartplatz am Ortsmittelpunkt das technisch bessere Team, kamen aber nur selten zu Torgelegenheiten. »In der zweiten Halbzeit haben wir uns etwas stärker bemerkbar gemacht«, sprach Möller von einer guten Leistung der Heimelf. Die größte Chance auf den Siegtreffer vergab der Ex-Wolferborner Can Kayalar in der 72. Minute kurz nach seiner Einwechslung. Kurz vor Schluss hätten aber auch die Alzenauer noch ihren zweiten Treffer erzielen können. Unter dem Strich ein gerechtes Remis.

Nur kurz durfte die SG Bruchköbel gegen Spitzenreiter Sportfreunde Seligenstadt an einem Punktgewinn schnuppern. Gegen Klasse des Aufstiegsanwärters war am Ende kein Kraut gewachsen. »Wir haben uns bemüht, doch mehr war gegen diesen Gegner nicht drin«, meinte Bruchköbels Sprecher Lutz Hofmann.

Unter der Woche geht es mit dem Punktspielreigen in der Gruppenliga Frankfurt Ost weiter. Vom Büdinger Trio hat Viktoria Nidda mit dem Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Sportfreunde Seligenstadt die schwerste Aufgabe vor der Brust. Alemannia Gedern genießt Heimrecht gegen die zweite Mannschaft des FC Hanau 93, die Sportfreunde Oberau müssen zum formstarken FC Langen reisen.

Auch interessant