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Lotto-Sechser wahrscheinlicher als Ligaverbleib

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Kreis Büdingen (fsr). Drei Nachholspiele sind an diesem Mittwochabend in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost angesetzt - alle drei mit Büdinger Beteiligung. Heimrecht genießt der Tabellenletzte SC Viktoria Nidda, der den zuletzt 3:0 in Gedern siegreichen FC Gelnhausen an der »Gänsweid« empfängt.

Schwere Auswärtsaufgaben stehen für die Sportfreunde Oberau (in Langen) und den FC Alemannia Gedern (in Bad Orb) an.

FSV Bad Orb - Alemannia Gedern (Mittwoch, 19.30 Uhr). Die Gastgeber gehen ausgeruhter ins Match, da die am vergangenen Sonntag angesetzte Partie gegen den Mit-Abstiegskonkurrenten VfB Offenbach aufgrund von fünf positiven Corona-Tests im Lager der Offenbacher abgesetzt worden war. Der FCA Gedern trat hingegen ersatzgeschwächt gegen den FC Gelnhausen an und verlor vor heimischem Publikum 0:3. Der Kader der Alemannia wird sich nicht großartig verändern, lediglich Maximilian Heck kehrt sicher ins Aufgebot zurück. »Wir versuchen unser Bestes gegen einen Gegner, der das Spiel ebenfalls gewinnen muss«, meint Gederns Trainer Ralf Bechmann. Dass beide Teams von der Qualität ihres Kaders durchaus auf Augenhöhe agieren können, dokumentiert das 1:1-Ergebnis des Hinspiels.

1. FC Langen - Sportfreunde Oberau (Mittwoch, 19.30 Uhr). Oberaus Trainer Christoph Werner ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden, immer wieder muss er Spieler ersetzen.

Für das Spiel in Langen fallen Kai Schmied (krank) und berufsbedingt Semir Kurtovic aus. Auch der Einsatz von Stamm-Keeper Gian-Luca Klahr steht noch auf der Kippe.

Oberau zum Siegen verdammt

»Auch wenn sich die Mannschaft wohl wieder von selbst aufstellt, sind wir zum Siegen verdammt«, sagt Oberaus Spielausschusschef Peter Kuhl angesichts des in den vergangenen Wochen angewachsenen Rückstands zu den Nichtabstiegsrängen.

Der 1. FC Langen kehrte am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden beim FC Hanau 93 II aus einer Corona-Pause zurück. Jetzt gegen die Sportfreunde Oberau sollen wieder drei Punkte her. Im Hinspiel behielt die Mannschaft von Trainer Marco Betz klar mit 4:0 die Oberhand. Obwohl die gut aus der Winterpause gestarteten Langener noch nicht wieder aus dem Vollen schöpfen können, liegt die Favoritenrolle klar beim aktuellen Tabellenneunten. Die Wiedereingliederung der zuletzt mit Covid-19 infizierten und nun wiedergenesenen Spieler läuft beim FCL unterdessen mit Bedacht und aller Vorsicht ab. »Wir gehen keine Risiken ein, die Gesundheit der Spieler steht klar im Vordergrund«, unterstreicht FCL-Sportchef Pedram Navidi.

Viktoria Nidda - FC Gelnhausen (Mittwoch, 19.30 Uhr). Der SC Viktoria Nidda hat weiterhin Verletzungssorgen. Beim 0:6 bei der SG Rosenhöhe Offenbach verletzten sich der gerade erst wiedergenesene Abwehrchef Raul Doda und dazu noch Benedikt Berting. Beide drohen nun gegen Gelnhausen auszufallen. Leutrim Jusufi und David Kurdjan stehen dem Schlusslicht derweil aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung. »Wir haben in Offenbach stark begonnen, doch nach dem Rückstand sind die Köpfe wieder nach unten gegangen«, berichtet Nidda Spielertrainer Christoph Pilch. Trotz angespannter Personallage will er sich mit seinem Team in den kommenden Wochen so gut wie möglich verkaufen und nach Möglichkeit noch den einen oder anderen Punkt ergattern.

Den Klassenerhalt hat der künftige Sportliche Leiter der Viktoria angesichts des großen Punkterückstands schon abgehakt. »Wir brauchen uns darüber keine Gedanken mehr zu machen. Da ist es ja wahrscheinlicher, dass ich einen Sechser im Lotto gewinne.«

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