1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Löwen fürs Finale gerüstet

Erstellt: Aktualisiert:

Frankfurt (mka). Natürlich sind die Aufeinandertreffen vor drei Jahren im Gedächtnis haften geblieben, nicht nur bei Franz-David Fritzmeier. »Es sind ja auch noch Führungsspieler von damals da, die das Ganze diesmal gerne umdrehen würden«, bekundet der Sportdirektor der Frankfurter Löwen vor dem nächsten finalen Wiedersehen mit den Ravensburg Towerstars, indes:

»Es ist lange her, und es sind jetzt andere Mannschaften. Wir wissen das schon einzuordnen.« Und so ist aus dieser etwas unglücklich verlorenen Finalserie aus dem Jahr 2019 gewiss noch eine Löwen-Rechnung offen für die aktuelle Ausgabe, allzu viel zusätzliche Ladung allerdings gar nicht nötig.

Dafür steht in den am Osterwochenende mit dem ersten Duell am heutigen Samstag (19.30 Uhr) daheim in der Eissporthalle am Ratsweg beginnenden Best-of-Seven-Endspielen der zweiten Klasse des deutschen Eishockeys so oder so genug auf dem Spiel, vor allem für Fritzmeiers Frankfurter, kurz vor ihrem Traumziel: Als Meister würden sie auch das seit vorigem Jahr wieder geöffnete Tor nach oben zur DEL durchschreiten. Anders als Ravensburg im Übrigen, das sich nicht für die erste Liga bewarb, weil allein schon die nötige Hallengröße fehlt. Gewinnen die Towerstars, gibt es auch keinen Aufsteiger. Die Sehnsucht ist groß, wieder dorthin zu gelangen, wo der Weg des Vorgängervereins, der Frankfurt Lions, vor zwölf Jahren in der Insolvenz endete. Vermutlich steigt das erste Spiel erstmals nach zwei Corona-Jahren voller Einschränkungen wieder ausverkauft, mit 6770 Zuschauern, die Sitzplätze sind bereits vergriffen.

Auch interessant