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Leonie Nowak will sich Zeit lassen

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Streift Leonie Nowak (2. von rechts) bald wieder das Trikot der HSG Gedern/Nidda über? ARCHIVFOTO: KRUCZYNSKI © Red

Nidda/Wetzlar (flo). Wohin zieht es Leonie Nowak? Bei den Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda halten sie die Tür für die Kreisläuferin, die den Erstligisten SV Union Halle-Neustadt im Sommer nach dann zwei Jahren verlassen wird, jedenfalls offen. Keine Frage: Die einstige Leistungsträgerin und Abwehrchefin, die insgesamt bereits vier Jahre für die Wetterauerinnen spielte, würde der Mannschaft von Trainer Christian Breiler bestens zu Gesicht stehen.

Man werde den Kontakt suchen, hatte der HSG-Vorsitzende Martin Schindler bereits angekündigt.

Nowak selbst möchte zurzeit noch nicht konkret über ihre sportliche Zukunft sprechen. »Es ist zu früh, darüber zu reden«, sagte sie der Wetzlarer Neue Zeitung. Der Plan sei, die Prioritäten zu verlagern, um dann den beruflichen Werdegang zu fokussieren. »Es ist kein Geheimnis«, so die 31-Jährige, »dass ich die verschiedensten Anfragen habe, doch für mich ist es noch zu früh, mich festzulegen. Ich möchte jetzt erstmal noch jede Minute Bundesliga genießen und meine Heimkehr Stück für Stück planen.«

An potenziellen neuen Clubs jedenfalls dürfte es nicht mangeln. Das Interesse der HSG Gedern/Nidda ist verbürgt, im Oberhessischen war Nowak Leistungsträgerin und Publikumsliebling. Die Wetzlarer Neue Zeitung bringt obendrein ihre beiden weiteren Ex-Vereine HSG Kleenheim-Langgöns und HSG Dutenhofen/Münchholzhausen sowie den aufstrebenden Oberligisten TSG Leihgestern ins Spiel.

Derweil pausierten die Ballwerferinnen aus Gedern und Nidda am zurückliegenden Wochenende. Am nächsten Samstag (5. März) hat die Breiler-Truppe dann den Tabellenzweiten TSG Eddersheim in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Damit wird zugleich der Endspurt eingeläutet: Sechs Begegnungen stehen noch aus, in denen sich für die personell so angeschlagene Spielgemeinschaft entscheiden wird, ob sie den vorzeitigen Klassenerhalt realisieren kann oder in die Abstiegsrunde muss.

Noch immer gibt es übrigens keinen Nachholtermin für das im Januar ausgefallene Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen II. Insgesamt warten in der Staffel noch vier Partien auf eine neue Ansetzung. Sollte der Deutsche Handballbund die Saison nicht über das geplante Ende am 02./03. April hinaus verlängern, so bliebe nur ein Termin unter der Woche oder ein Doppelspieltag. Denn: Weitere freie Wochenenden für die HSG Gedern/Nidda sieht der Spielplan nicht vor.

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