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Konter als Erfolgsrezept

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Region (fsr). Der FC Hanau 93 II gibt im Abstiegskampf der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost nicht auf. Im Stadtderby bei Türk Gücü Hanau gelang dem B-Team des Hessenligisten ein 1:0-Erfolg. Die Gastgeber müssen nach der Niederlage jetzt wieder richtig zittern. Ein Ergebnis, dass auch im Lager des FC Alemannia Gedern mit Interesse aufgenommen wurde, den Türk Gücü Hanau nimmt aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz ein, auf den die Alemannia am Sonntag mit einem starken 3:

0-Auswärtssieg beim 1. FC Langen den Rückstand auf fünf Punkte reduzierte.

Schon am Mittwoch im Nachholspiel gegen den FC Germania Dörnigheim könnte das Gederner Team von Spielertrainer Jannik Jung weiteren Boden gutmachen. Abzuwarten gilt, ob die Kontertaktik, die zuletzt bei den Auswärtssiegen in Bad Orb und Langen prima funktionierte, auch vor heimischer Kulisse Früchte tragen wird. Die Gäste aus Maintal reisen als angeschlagener Boxer in Richtung Gedern, denn sie haben viermal in Folge verloren. Am vergangenen Wochenende war die Mannschaft von Coach Jochen Kostiris von einem Spielausfall beim VfB Offenbach betroffen und kann die Hängepartie entsprechend ausgeruht angehen.

Oberau empfängt Oberndorfer Elf

Ebenso im Einsatz sind am Mittwoch die Sportfreunde Oberau, die den VfB Oberndorf empfangen. Die Jossgründer gingen am Sonntag in Nieder-Roden mit 1:5 baden. Die junge Truppe der SG Nieder-Roden verwöhnte seine Fans erneut mit einem Offensivspektakel, auch wenn für das Team von Trainer Tevfik Kilinc kein 10:0 wie unlängst gegen Gedern heraussprang. »Wir haben sehr gut kombiniert und schöne Tore geschossen. Das war insgesamt eine runde Sache«, freute sich SGN-Sprecher Matthias Dries. Am Mittwoch sind die Rodgauer im Spitzenspiel des Dritten gegen den Vierten bei der SG Rosenhöhe Offenbach gefordert. Ein besonderes Spiel für Coach Kilinc, der erstmals an seine langjährige Wirkungsstätte zurückkehrt.

Bitter verlief der Sonntag für die SG Bruchköbel. Die Elf von Claus Schäfer führte beim Tabellenzweiten Kickers Obertshausen 1:0, kassierte dann in der Schlussphase aber noch zwei Gegentreffer und auch zwei Feldverweise. Zudem sah Co-Trainer Uwe Ebert noch »Rot«. Auslöser war der Strafstoß kurz vor Schluss, den Kickers-Trainer Marcel Dindorf als »glasklar«, die Gäste wiederum als geschunden ansahen.

Rote Karte für Michel Völke

Der Ex-Düdelsheimer Michel Völke sahen während den Tumulten in der Nachspielzeit die Rote Karte.

Schon bei Kristian Skocibusics Feldverweis waren die Emotionen hochgekocht, da dem Schiedsrichtergespann die zweite Gelbe Karte des Spielers zunächst nicht aufgefallen war und erst auf Intervenieren von Dindorf die Herausstellung erfolgte.

Nach längerer Corona-Pause war die SG Marköbel am Sonntag wieder einmal im Einsatz. Beim FC Gelnhausen erkämpfte sich das Team von Trainer Wolfram Rohleder ein 2:2-Unentschieden.

»Dass wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind, spricht für die Moral der Mannschaft. Für uns war das ein wertvoller Punktgewinn«, zog SGM-Sprecher Adolf Möller ein zufriedenes Fazit.

Der SVG Steinheim verkaufte sich bei Spitzenreiter Sportfreunde Seligenstadt teuer, bleibt nach der 0:1-Niederlage aber weiterhin im Abstiegskampf. »Fortuna war diesmal nicht auf unserer Seite«, nahm Sportfreunde-Trainer Lars Schmidt die zahlreich ausgelassenen Torchancen für einen durchaus möglich gewesenen höheren Sieg gelassen hin. Die couragierten Steinheimer verdienten sich ein Lob, standen am Ende aber mit leeren Händen da.

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