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Klare Linie

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Oberau (jore). In einer noch ausstehenden Partie des 29. Spieltages haben die Sportfreunde Oberau am Ostermontag (Anstoß 15.15 Uhr) Türk Gücü Hanau zu Gast.

Sportfreunde Oberau - Türk Gücü Hanau (Ostermontag; Anstoß 15.15 Uhr). Nach dem nicht unbedingt erwarteten aber umso wichtigeren Heimsieg am letzten Spieltag gegen die SG Rosenhöhe (4:2) müssen die Grün-Weißen beim neuerlichen Heimauftritt nachlegen.

Der letzte Dreier gewinnt nämlich nur dann an Bedeutung, wenn jetzt auch gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf dreifach gepunktet wird. Die Tabelle lügt nicht und bringt klar zum Ausdruck, dass sechs Punkte aus den beiden jetzt vor der Tür stehenden Aufgaben für die Sportfreunde einfach Pflicht sind. Am kommenden Donnerstag steht dann das Büdinger Kreisderby beim bereits abgeschlagenen Tabellenschlusslicht SC Viktoria Nidda auf dem Terminplan. »Da müssen wir nicht lange drum herum reden. Natürlich zählen für uns in diesen beiden Spielen nur zwei Siege. Mit sechs Punkten wären wir dann auch wieder gut dabei«, weiß auch Oberaus Spielausschussvorsitzender Peter Kuhl die aktuelle Tabellenkonstellation realistisch einzuschätzen. Der nächster Gegner weckt bei der Werner-Elf dann ja auch ganz gute Erinnerungen, landete man in Hanau im November letztes Jahres doch einen 5:3-Auswärtssieg. Kuhl, der den Halbfinal-Einzug »seiner« Frankfurter Eintracht in der Euro-League am Donnerstag-Abend in Barcelona live miterlebte, wertet das Hinspielergebnis jedoch als Muster ohne Wert, »denn wir treffen am Montag auf einen mittlerweile personell stärker aufgestellten Gegner, der ja auch unlängst in Gedern gewonnen hat«. Der Unterschied zum letzten Heimspiel gegen den Tabellendritten SG Rosenhöhe ist nun einmal der, dass die Grün-Weißen diesmal nicht die Rolle des Underdogs einnehmen, in der sich die junge Mannschaft einfach wohler fühlt. Das letzte Heimspiel hat gezeigt, dass die Moral innerhalb der Truppe intakt ist.

»Es war schon unglaublich, was die SG Rosenhöhe an Chancen verballert hat. Wir hatten dann in diesem Spiel auch mal das Quäntchen Glück, das wir in vielen anderen Partien vorher nicht hatten«, teilte Kuhl mit. Glück muss man sich erarbeiten und so ein Last-Minute-Erfolg stärkt natürlich das Selbstvertrauen.

Kuhl geht davon aus, dass Coach Christoph Werner in personeller Hinsicht nichts Großartiges verändern wird. Könnte also auch heißen, dass Tobias Kling erneut zwischen den Pfosten steht.

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