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Imposante Serie ausbauen

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Kreis Büdingen (fsr). Der SV Ranstadt kann in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen dem Gruppenliga-Aufstieg wieder ein Stückchen näher kommen. Die Wolodczenko-Truppe geht als Favorit ins Heimspiel gegen den mittlerweile etwas zurückgefallen Herbstmeister KSV Eschenrod. Für den KSV Aulendiebach geht es im Heimspiel gegen den VfB Höchst um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

KSV Aulendiebach - VfB Höchst (Donnerstag, 19.30 Uhr). Aus Sicht des KSV war das jüngste Heimspiel gegen die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf richtig bitter. Trotz einer 2:0-Führung verließ die Mannschaft von Trainer Jürgen Niedenthal noch als 2:3-Verlierer den Platz. Trotz der momentanen Tabellensituation haben wir uns noch nicht aufgegeben. »Man hat am Sonntag gesehen, als wir teilweise sehr guten Fußball gezeigt haben und phasenweise sogar besser als der Zweitplatzierte aus Ober-Schmitten waren. Leider fangen wir dann in der Schlussphase noch zwei Tore und verlieren das Ding noch, was wirklich sehr bitter war. Wenn wir die vielen positiven Sachen von Sonntag mit ins Spiel gegen Höchst nehmen, dann können wir als Sieger vom Platz gehen. Ein Dreier wäre enorm wichtig und würde bei jedem noch mal neue Kräfte freisetzen«, meint KSV-Spielausschusschef Leandro Theis. Abwehrchef Jens Eckert ist beruflich verhindert, dafür kehrt Tobias Narr nach Rot-Sperre wieder in den Kader zurück. »Das wird ein schweres Auswärtsspiel, weil bei uns die personelle Lage wegen Corona, Verletzungen und berufsbedingten Ausfällen weiterhin angespannt ist«, meint VfB-Trainer Christopher Knoblauch. Der gute Auftritt beim 1:1 in Eschenrod macht ihm hingegen Mut. »Wir spielen auf Sieg, denn wir wollen Vizemeister werden«, schickt Knoblauch vorab eine kleine Kampfansage gen Aulendiebach.

SV Ranstadt - KSV Eschenrod (Donnerstag, 19.30 Uhr). Noch vor wenigen Wochen, auch zum Zeitpunkt der coronabedingten Spielabsage des KSV, wäre das Duell Ranstadt gegen Eschenrod ein absolutes Gipfeltreffen gewesen. Mittlerweile sind die Verhältnisse klargerückt, nur noch wenige Punkte fehlen dem SV Ranstadt zum vorzeitigen Meistertitel.

»Wir wollen unsere imposante Serie ausbauen und nach den knappen Siegen in Düdelsheim und Altenstadt die Punkte zu Hause behalten«, sagt Ranstadts Vorsitzender Gerhard Herche. Spielertrainer Maciej Wolodczenko steht bis auf Lars Kohlstetter und Nico Weber der komplette Kader zur Verfügung.

Beim KSV Eschenrod hat sich die personelle Situation stark verbessert. Lediglich Torhüter Florian Herold muss im Abendspiel ersetzt werden. »Wir fahren nach Ranstadt, um zu gewinnen. Wir stellen uns auf ein schweres und spannendes Spiel ein. Die Jungs sind heiß, endlich mal wieder drei Punkte zu holen, vor allem gegen den aktuellen Tabellenführer«, macht sich KSV-Coach Frederick um die Motivation seines Teams keine Sorgen.

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