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Im Vorwärtsgang

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Gedern/Nidda (fsr). Pflichtaufgabe erfüllt. Die Handballer der HSG Gedern/Nidda machten mit einem 32:20-Heimsieg über die HSG Butzbach in der Tabelle der zweigeteilten Bezirksliga A Gießen wertvollen Boden gut. Die Chancen auf die Aufstiegsrunde sind weiter intakt.

Bezirksliga A Gießen, Männer (Gruppe 2): HSG Gedern/Nidda - HSG Butzbach 32:20 (16:8). Für Gedern/Niddas Trainer Matthias Zunk der vorerst letzte Erfolg: Aus privaten Gründen legt der Übungsleiter eine Pause ein und gibt für Trainingsleitung und Coaching vorübergehend den Staffelstab an den erfahrenen Thomas Pfaff und den HSG-Männerwart Benedikt Becker weiter. Aufgrund der Verletzung von Becker wird Pfaff die Trainingssteuerung übernehmen, Zunk die beiden quasi aus dem »Home-Office« beratend unterstützen.

Pfaff übernimmt Trainingsleitung

»Die Pause war geplant und es sah ja so aus, als ob ich in der Runde nur das anstehende Spiel gegen Tabellenführer Vollnkirchen ausfalle, doch dann mussten ja leider noch die Spiele gegen Wettertal und Hüttenberg wegen Corona verlegt werden«, erzählt Zunk. Platz vier muss sein Team erreichen. Die HSG Gedern/Nidda liegt in der Tabelle auf Kurs, will die kommenden Aufgaben aber mit der höchster Konzentration angehen. »Die erzielten Punkte werden ja schließlich mit in die Play-offs genommen«, so Zunk.

Im Spiel gegen das noch punktlose Schlusslicht HSG Butzbach stimmt von Beginn an die Einstellung. Der Sieg der Heimmannschaft geriet nie in Gefahr. Nach 17 gespielten Minuten waren die ersten zehn Treffer erzielt, was bei nur drei Gegentoren schon einen satten Vorsprung ergab. Der 10:3-Vorsprung wurde bis zur Pause (16:9) konstant gehalten.

Im Tor der HSG Gedern/Nidda stand nach fünf Wochen Pause erstmals wieder Christos Skouteris. Auch ohne vorbereitendes Training machte der Schlussmann seine Sache gut. »Durch den klaren Spielverlauf gab es auch für unsere jüngeren Spieler genügend Einsatzzeiten«, berichtet Zunk. Auch nach vielen Wechseln hatte die HSG Gedern/Nidda in der zweiten Hälfte alles im Griff. »Das war der Handball, so wie ich ihn mir vorstelle«, zog Matthias Zunk ein zufriedenes Fazit.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris; Stork (4/1), Müller (3), Eckhardt (2), Kaiser (3), Fladerer (4), Perez (3), Aldathan (1), Maris (2), Xhoni (10/4), D. Weber. Zeitstrafen: 0:4 Minuten. Zuschauer: 30.

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